Großer Frust im Döblinger Bad in Wien: Eine geschlossene Rutsche und gleich zwei gesperrte Becken sorgen für Ärger bei den Besuchern. Auch die Kinder sind enttäuscht. Doch jetzt reagiert die Stadt.
Der Sommer gibt sich noch nicht geschlagen und soll auch in den nächsten Tagen noch einmal so richtig aufdrehen. Frau Christine K. wollte mit ihren Kindern und Enkelkindern daher einen schönen Tag im Döblinger Bad verbringen. Doch die Vorfreude auf Rutsche und Strömungskanal war schnell dahin.
„Beides war gesperrt. Die Kinder haben sich so darauf gefreut! Ebenso das Thermalbecken“, beschwert sich die Seniorin. Und auch beim Wasser war die Freude enden wollend: Aus der Warmwasserdusche sei nur kühles Wasser gekommen: „Im Kinderbecken ist das Wasser ebenfalls ziemlich kalt gewesen.“
Umwälzpumpen und Heizung ausgefallen
Das Büro von Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) bestätigt die Schäden auf „Krone“-Anfrage. „Aufgrund eines technischen Defektes sind die Umwälzpumpen der beiden Becken ausgefallen und mussten daher gesperrt werden. Zusätzlich ist die Heizung ausgefallen, weshalb es kein Warmwasser gibt. Dieser Defekt wird so schnell wie möglich behoben.“
Im Rathaus wird betont, dass die Badegäste über den Schaden vor Betreten des Bades informiert werden – durch einen Aushang vor Ort und online auf der Homepage der Wiener Bäder.
Kinder ab sofort gratis
Als Akutmaßnahme gibt es daher Ermäßigungen, die bis zur Behebung des Schadens/Saisonende gelten. Ab Freitag gilt: Erwachsene zahlen nur 6,10 Euro Eintritt – der derzeitigen ermäßigten Erwachsenen-Preis –, und auch eine Familienkarte kostet nun 6,10 Euro. Der ermäßigte Eintritt für Erwachsene macht 4,60 Euro aus. Die Nachmittagskarte ab 13 Uhr gibt es um 4,90 Euro. Jugendliche bezahlen 2,80 Euro und für Kinder ist Eintritt umsonst.
Richtig bitter: Erst im Jahr 2025 hat die Stadt Wien rund 4,8 Millionen Euro in die Sanierung des Kombibades investiert. Badeschluss in den Freibädern der Stadt ist übrigens am Sonntag, dem 13. September.
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