Die Versorgungssicherheit in Salzburg wird von Jahr zu Jahr besser und auch der Österreichvergleich kann sich sehen lassen. Die größten Ausfälle im Stromnetz gab es in den vergangenen Jahren bei großen Stürmen und schweren Schneefällen. Es wird weiter in das Netz investiert.
Über einen neuen Versorgungsrekord im Jahr 2025 freuen sich die Verantwortlichen des Salzburger Stromnetzbetreibers Salzburg Netz GmbH. Im Schnitt waren die Haushalte im Bundesland im vergangenen Jahr nur je 13,18 Minuten ohne Strom. Das haben die Zahlen der E-Control – Österreichs Energie-Regulierungsbehörde – ergeben. Der österreichweite Schnitt betrug 15,5 Minuten. „Es freut uns sehr, dass wir mit diesem neuen Bestwert zeigen können, wie zuverlässig unser Stromnetz im Bundesland Salzburg funktioniert“, sagt Netz-Geschäftsführer Johannes Walsberger.
Es war der beste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2002. Generell ist für diesem Zeitraum festzustellen, dass die Zuverlässigkeit immer besser wurde. Ausnahmen gibt es nur in Jahren mit ungewöhnlichen Wetterereignissen. Die schlimmsten Auswirkungen hatte der Sturm „Kyrill“ im Jahr 2007. Dabei stieg die Ausfallzeit auf über 90 Minuten.
Im Jahr 2019 und 2023 hatten heftige Schneestürme großen Einfluss auf das Netz. Dennoch will sich der Netzbetreiber nicht mit dem guten Wert zufrieden geben. 2026 werden mehr als 100 Millionen Euro investiert.
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