Im Pinzgau führten Einsatzkräfte am Samstag im Bereich der Steinalm eine großangelegte Waldbrand-Übung durch. Annahme war ein durch Blitzschlag ausgelöstes Feuer in unwegsamem Gelände auf rund 1200 Metern Höhe, bei durch Wind Ausbreitungsgefahr bestand.
Über 230 Feuerwehrleute mit 40 Fahrzeugen sowie Kräfte der Bergrettung, Polizei, des Flugdienstes, der Bundesforste und der Bezirkshauptmannschaft Zell am See nahmen laut einer Aussendung der Feuerwehr Saalfelden teil.
Für die Übung wurde Alarmstufe 4 ausgelöst, weshalb zusätzliche Feuerwehrkräfte und ein Hubschrauber des Innenministeriums zur Unterstützung angefordert wurden. Geübt wurden Material- und Personentransporte sowie die Kerosinversorgung. Weiters wurden eine über zwei Kilometer lange Relais-Leitung mit mehreren Pumpen vom Staubecken der Salzburg AG bis zum Brand gelegt und ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen über Forstwege eingerichtet.
Zur Lageerkundung war eine Drohne im Einsatz, die Bergrettung errichtete im schwierigen Gelände ein Seilgeländer zur Sicherung der Löschmannschaften.
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