Salzburger Liga

Unheimliche Heimserie des Neulings geht weiter

Der Salzburger Liga-Samstag der 5. Runde bestätigte die Trends der Topteams von Bürmoos und Seekirchen Juniors. Der Tabellenführer ist nur einen Sieg von seinem Lauf aus dem Vorjahr entfernt. Währenddessen ist der Aufsteiger daheim schon über ein Jahr unbesiegt.

Brambergs Umfaller in Berndorf am Freitag wusste Rivale Bürmoos am Samstag für sich zu nutzen. Das Team von Coach Valentino Jovic bezwang Angstgegner Thalgau daheim mit 2:0 und bleibt weiter makellos. „Es war ein Arbeitssieg. Durchmarschieren wie andere in den letzten Jahren werden wir nicht“, fand Obmann Robert Eckschlager. Die Startserie der traditionell schlafmützig startenden Flachgauer spricht aber für sich. Zum Herbstkehraus des Vorjahres gab es sechs Erfolge am Stück. Einer fehlt auf diesen Lauf noch. Extralob gab‘s für Torschütze Patrick Probst: „Er ist im Moment unsere Lebensversicherung.“

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Es herrscht ein Kampf ums Leiberl mit 20 Spielern. Ich würde ja alle gerne spielen lassen, aber wir haben sonst auch immer Ausfälle. Heuer ist das nicht so.

Obmann Robert Eckschlager erklärt den Lauf von Leader Bürmoos

Hattrick in 18 Minuten
Einen fast unfassbaren Lauf weisen die Seekirchen Juniors vor, die zweimal in Folge aufgestiegen sind. Seit der Niederlage am 9. August des Vorjahres gegen den ATSV sind die Wallerseer daheim unbesiegt. Das bestätigte sich beim 5:0 gegen Sorgenkind Schwarzach. „Ich habe den Jungs in der Pause gesagt, dass sie direkter spielen müssen“, schilderte Trainer Patrick Schöberl. So wurde aus einer 1:0-Führung ein 5:0-Sieg, weil Pagitsch ein Hattrick binnen 18 Minuten gelang. „Bitter, weil wir Chancen auf den Ausgleich hatten. Der Sieg ist verdient, aber zu hoch“, meinte Schwarzach-Trainer Mario Krimbacher.

Nicht an den Spitzenplätzen anklopfen konnten Puch und Golling im Tennengau-Derby. Nach einem Sandmayr-Foulelfer – Mitterlechner knöchelte beim Foul um und musste raus – und dank Temels Treffer lag der Aufsteiger auf Siegkurs. Ein Fehler des Torwarts, dem ein harmloser Nussbaumer-Schuss durchrutschte, sicherte Puch aber einen Punkt – 2:2. „Ein Remis geht in Ordnung. Sie waren vor der Pause, wir danach klar besser. Aber wir hatten gute Chancen auf die Vorentscheidung und das ist natürlich bitter“, bilanzierte Golling-Übungsleiter Philip Buck.

Puch und Golling trennten sich im Derby ohne Sieger.
Puch und Golling trennten sich im Derby ohne Sieger.(Bild: Adi Aschauer)

Derweil kassierte Siezenheim gegen Henndorf die erste Saisonniederlage – 2:3. „Ein hartes Stück Arbeit“, schnaufte Henndorf-Coach Thomas Höltschl danach durch. Entscheidend: „Wir haben kaum große Chancen zugelassen.“ Die Tore der Heimischen gelangen Hoopenthaler per Kopfballheber im Luftduell nach Freistoß und per Foulelfer durch Mayer. „Es war so ein Tag, an dem es nicht verdient gewesen wäre anzuschreiben“, seufzte Hausherren-Trainer Felix Auinger.

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