Der Tischler Jakob Kiesenhofer aus Gutau (OÖ) konnte sich vor zehn Jahren tonnenschwere Stücke der Linzer Eisenbahnbrücke sichern. Nun verarbeitet er diese Fragmente der historischen Flußquerung zu Möbelstücken, von denen jedes auch ein Unikat darstellt. Auf die Weise kann er den rostigen Eisenteilen wieder neues Leben einhauchen.
Die alte Eisenbahnbrücke in Linz ist Geschichte. Seit zehn Jahren schon. Und seit wenigen Tagen weiß man auch: Selbst jene tonnenschweren Stahlteile, die nach ihrem Abriss für eine spätere Verwendung aufgehoben worden waren, sind mittlerweile weg – eingeschmolzen. Die erhoffte große Nachnutzung der „eisernen Lady“ blieb damit aus.
Nicht ganz. Denn gut 30 Kilometer nordöstlich von Linz gibt es einen Ort, an dem die alte Eisenbahnbrücke tatsächlich weiterlebt. Nicht als Denkmal und auch nicht hinter Glas. Menschen sitzen, arbeiten, essen daran.
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