Am Montag beschließt die Landesregierung, wer heuer mit dem Großen Landeskulturpreis ausgezeichnet wird. Nominiert sind eine Filmemacherin aus Gmunden und ein Linzer Architektenpaar. Sie werden mit jeweils 11.000 Euro dekoriert.
Die Landesregierung kürt am Montag die Preisträger der Landeskulturpreise. Für den Großen Landespreis für Kultur in der Kategorie Architektur („Mauriz-Balzarek-Preis“) sind Peter und Gabriele Riepl vorgeschlagen. Die beiden führen seit 1985 gemeinsam das Büro Riepl Riepl Architekten in Linz. Das Büro baute unter anderem zwischen 1994 und 1998 die Schule der Ursulinen zum Offenen Kulturhaus (OK) der OÖ Landes-Kultur GmbH in Linz um. Das historische, in den 1930er-Jahren erbaute Schulgebäude wurde zu einem zeitgenössischen Ausstellungs- und Produktionshaus.
Großer Erfolg mit Dokumentarfilm
In der Kategorie Film & Video ist die gebürtige Gmundnerin Ella Raidel nominiert. Die Filmemacherin, Regisseurin und bildende Künstlerin studierte und promovierte an der Kunstuniversität Linz. Seit 2019 unterrichtet sie an der Nanyang-Universität für Technologie in Singapur. Ihr Dokumentarfilm „Double Happiness“ (2014) beleuchtet das Phänomen der Kopie von Hallstatt in China und wurde auf mehr als 60 nationalen und internationalen Filmfestivals, Konferenzen, Workshops und Ausstellungen gezeigt. Die Großen Landeskulturpreise sind mit je 11.000 Euro dotiert.
Der Oö. Volkskulturpreis soll an die Landsmannschaft der Donauschwaben in Oberösterreich für den 1. Internationalen donauschwäbischen Kongress 2024 gehen. „Die vorgeschlagenen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und auf welch hohem Niveau Kultur in Oberösterreich gelebt und geschaffen wird“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).
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