Sicherer unterwegs

Land will Verbindungen bei Schulbussen verbessern

Burgenland
27.08.2026 19:00

Das Land unterstützt Schüler fortan in ihrem Mobilitätsalltag. Nachmittagsverbindungen werden ausgebaut. Auch Infos werden klarer.  

In etwas mehr als einer Woche beginnt für rund 34.000 Kinder und Jugendliche im Burgenland wieder die Schule. Zirka zehn Prozent von ihnen legen den Weg dahin zu Fuß oder mit dem Rad zurück. Fast 20 Prozent werden mit dem Auto vor die Bildungseinrichtungen chauffiert oder nutzen es selbst. Und 65 Prozent wählen den Schulbus. Um die Mobilitätsbedürfnisse genauer zu erforschen, wurden im Rahmen eines landesweiten Pilotprojekts rund 4000 Schüler an mehr als 30 Schulen befragt. Zusätzlich wurden Unterrichtszeiten sowie Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Busse analysiert. Die erhobenen Daten bilden nun eine fundierte Grundlage für Optimierungsmöglichkeiten.

Erste Ergebnisse
„Während die Anreise zur Schule mit dem Bus in der Früh für gewöhnlich sehr gut funktioniert, stellt sich die Heimfahrt nach dem Nachmittagsunterricht teilweise schwieriger dar. Es gibt weniger Verbindungen. Dadurch entstehen längere Wartezeiten“, sagt SPÖ-Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Gerhard Gürtlich, der Leiter der Burgenländischen Mobilitätsorganisationsgesellschaft (BUMOG), nimmt diese Kritik ernst: „Schüler sind für uns eine wichtige Kundengruppe. Gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Burgenland arbeiten wir nun daran, das Angebot zu verbessern.“

Landesrat Heinrich Dorner mit Gerhard Gürtlich (GF Burgenländische ...
Landesrat Heinrich Dorner mit Gerhard Gürtlich (GF Burgenländische Mobilitätsorganisationsgesellschaft), Christine Zopf-Renner (Leiterin der Mobilitätszentrale) und Christian Pronai-Mariel (Bildungsdirektion).(Bild: Landesmedienservice)

Orientierung schafft Sicherheit
Die Ergebnisse der Befragung werden jetzt standortbezogen ausgewertet und Maßnahmen mit den Schulen sowie zuständigen Stellen abgestimmt. Außerdem wird ein neuer Leitfaden Wissen bündeln und praktische Hilfen bieten. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Anpassungen bei Nachmittagsverbindungen, sondern auch klare Infos an den Haltestellen sowie das Vorgehen bei Überfüllung.

„Wenn Schüler wissen, welcher Bus wo abfährt und an wen sie sich bei Fragen wenden können, werden sie sicherer und selbstständiger“, ist Christine Zopf-Renner, die Leiterin der Mobilitätszentrale, überzeugt.

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