Wissenschafts-Pakt

Millionen für wahrlich grenzenlose Forschung

Niederösterreich
27.08.2026 18:00

Wien und Niederösterreich rücken in der Wissenschaft noch enger zusammen. Mit drei Millionen Euro wird die erfolgreiche Forschungskooperation bis 2028 verlängert. Von Künstlicher Intelligenz bis zur Krebsforschung soll Wissen künftig noch stärker über die Landesgrenzen hinweg wirken – das erklärte Ziel von Landesvize Stephan Pernkopf und ,Spritzer‘-Legende Michael Häupl, bekanntlich erfolgreicher Ex-Bürgermeister von Wien!

„Wissen kennt keine Grenzen – und Wissenschaft darf auch nicht an Grenzen stoßen“, bringt Pernkopf die Idee hinter der Kooperation zwischen Niederösterreich und dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds WWTF auf den Punkt. Seit 2019 wurden bereits 17 gemeinsame Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 11,7 Millionen Euro umgesetzt. Mehr als 400 Mitarbeiter Wiener Universitäten forschen mittlerweile auch an Standorten in Niederösterreich. Von Krems über Klosterneuburg und Tulln bis hinaus nach Lunz am See ist ein dichtes Netz wissenschaftlicher Zusammenarbeit entstanden.

Von KI bis Krebsforschung
Dabei geht es um Themen, die das Leben der Menschen unmittelbar berühren: Künstliche Intelligenz und sichere Verschlüsselung, psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, Krebs- und Diabetesforschung, bessere Abfalltrennung oder die Ausbreitung von Mückenarten. Forschung soll dabei nicht im Labor stecken bleiben, sondern konkrete Antworten auf die Fragen unserer Zeit liefern. „Wir wollen, dass Wissen Grenzen überwindet, dass man voneinander und miteinander lernt – und dass dieses Wissen am Ende auch bei den Menschen ankommt“, so Pernkopf.

Wiens Ex-Stadtchef Häupl (re.) und Pernkopf – zwei, die sich auch bei Forschung verstehen.
Wiens Ex-Stadtchef Häupl (re.) und Pernkopf – zwei, die sich auch bei Forschung verstehen.(Bild: Imre Antal)

Spitzenforschung beim Heurigen
Für Pernkopf und den früheren Wiener Bürgermeister Michael Häupl soll Wissenschaft deshalb auch verständlich und erlebbar sein. Beim gemeinsamen Forschungsheurigen „Heurika!“ wird Spitzenforschung ganz bodenständig erklärt - mitten unter den Menschen. Bereits rund 4800 Besucher suchten bei dem beliebten Format den direkten Austausch mit Wissenschaftern. „Forschung darf nicht im Elfenbeinturm stattfinden“, betont Pernkopf. Die Botschaft von Wien und Niederösterreich ist damit klar: Nicht Grenzen, sondern Zusammenarbeit bringt Österreichs Forschung nach vorne – und neues Wissen dorthin, wo es am Ende gebraucht wird: zu den Menschen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Niederösterreich
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung