Hohe Stärke auf Skala

Erdbeben erschüttert Zentrum Perus – Verletzte

Ausland
21.08.2026 12:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein starkes Erdbeben hat das Zentrum Perus erschüttert. Dabei wurden mindestens zwei Menschen verletzt und mehr als 30 Gebäude beschädigt. Erst kürzlich hatte ein Erdbeben das Nachbarland Kolumbien erschüttert und mindestens 319 Todesopfer gefordert.

Das Beben in Peru am Donnerstag hatte je nach Angaben die Stärke 6,7 (US-Warte USGS) beziehungsweise 7,2 (laut dem Geophysikalischen Institut Peru). Das Epizentrum lag in der Provinz Parinacochas in 99 Kilometern Tiefe. Erschütterungen in solch großen Tiefen haben in der Regel weniger dramatische Auswirkungen.

Zunächst gab es keine Berichte über Tote oder größere Schäden. Mindestens zwei Menschen wurden verletzt und mehr als 30 Gebäude beschädigt. Die Erschütterungen waren unter anderem in Cusco, Arequipa, Junín sowie der Hauptstadt Lima zu spüren. Eine Tsunami-Gefahr bestand laut der Marine nicht.

Hier sehen Sie eine Aufnahme aus Peru:

Erst kürzlich hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 das Nachbarland Kolumbien erschüttert. Auch dieses Beben ereignete sich in großer Tiefe von rund 100 Kilometern. Dennoch kamen mindestens 319 Menschen ums Leben. Mehr als 4500 Menschen wurden verletzt, 260 weitere galten am Donnerstagabend noch als vermisst. Zehntausende Wohnhäuser wurden komplett zerstört, noch mehr beschädigt.

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