Während sich Großbritannien für den Umzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan wappnet, atmen so manche Nachbarn der Sussexes in Montecito hörbar aus – und rechnen öffentlich mit den royalen Aussteigern ab!
„Endlich sind sie weg!“, jubelt ein Nachbar von Harrys und Meghans Villa in Montecito im Gespräch mit der „Page Six“, nachdem die Neuigkeiten vom Umzug der Sussexes nach Großbritannien weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte.
„Viele werden froh sein“
Auch ein anderer Nachbar freut sich, dass sich die Aufregung um das Paar in Montecito bald legen wird. Denn obwohl in dem kalifornischen Städtchen zahlreiche Promis ihr Zuhause gefunden haben – etwa Gwyneth Paltrow oder Oprah Winfrey –, habe es schon vor dem Umzug des Herzogspaares in ihre Traumvilla Vorbehalte gegeben, schilderte dieser. „Als wir zum ersten Mal hörten, dass die beiden nach Montecito ziehen, gab es definitiv Sorgen.“
Der Grund: Man fürchtete großen Medienrummel. „Es hatte bereits so viel negative Berichterstattung und Aufmerksamkeit um sie und die königliche Familie gegeben, und ich glaube, die Leute machten sich Sorgen darüber, welches Licht dies auf eine so ruhige Gemeinschaft lenken könnte.“
Deshalb könnte man jetzt „nicht glücklicher“ sein, dass die Herzogin und der Prinz bereits auf gepackten Umzugskartons sitzen. Montecito ist ein sehr privater, friedlicher Ort, und ich glaube, viele Menschen hier werden froh sein, wenn es wieder etwas ruhiger zugeht.“
Erschöpft „vom endlosen Drama“
Ein weiterer Nachbar konnte dies im Gespräch mit „Page Six“ nur bestätigen. Demnach hätten Harry und Meghan in der Nachbarschaft „immer um große Gefälligkeiten“ gebeten und immer „ihre Titel“ vorgeschoben, allerdings „nie etwas zurückgegeben“ – auch nicht an die Community in Montecito.
„Die Stadt ist erschöpft von ihnen – von ihrem Anspruchsdenken und dem endlosen Drama“, seufzte dieser und verriet, dass manche Bewohner von Montecito Harry und Meghan hinter vorgehaltener Hand sogar „Abzocker und Abzockerin von Sussex“ genannt hätten.
„Behaltet sie, wir wollen sie nicht!“
Doch des einen Freud, des anderen Leid, wie es scheint. Denn wie ein Nachbar der Sussexes schmunzelnd verriet, habe er nach den Umzugs-News eine Nachricht von Freunden in Großbritannien bekommen. Darin hieß es: „Behaltet sie, bitte! Wir wollen sie nicht!“
Die Nachricht über die Rückkehr des Paares nach Großbritannien sorgte in Montecito trotz aller Erleichterung für Verwunderung, wie die US-Promi-Seite weiter berichtete. Demnach habe Meghan Bekannten vor einiger Zeit erzählt, dass sie nur „kicking und screaming“ – also unter heftigem Protest – zurück nach Großbritannien ziehen werde. Was sie zum Umdenken brachte? Dazu haben sich weder Harry noch Meghan bislang öffentlich geäußert.
Archie und Lilibet an Schule angemeldet
Der Verfassungsexperte und Royal-Kenner Craig Prescott von der Londoner Universität Royal Holloway vermutet unterdessen Harrys Wunsch, den Kindern eine britische Schulbildung zukommen zu lassen, als treibende Kraft hinter der Rückkehr. „Menschen, die auf eine Privatschule gingen, sind manchmal sehr darauf aus, dass ihre Kinder die gleiche Art von Schulbildung wie sie selbst erhalten“, sagte Prescott. Es sei ein „natürlicher Instinkt“, das Beste für seine Kinder zu wollen, so der Experte weiter.
Auf welchen Schulen der bereits siebenjährige Prinz Archie und die fünf Jahre alte Prinzessin Lilibet eingeschrieben sind, ist nicht bekannt. Harry selbst besuchte unter anderem die Ludgrove School in der Grafschaft Berkshire, westlich von London. Später ging er auf das Eliteinternat Eton. Es liegt nahe, dass sie eine Schule in der Nähe ihres Wohnorts wählen dürften.
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