Mittels Tau geborgen

Fels löste sich: Kletterer bei Absturz verletzt

Tirol
17.08.2026 13:01

Fataler Alpinunfall am Wochenende im Tiroler Unterland: Bei einer Klettertour an der Nordseite des Scheffauers (2111 Meter) im Kaisergebirge ist ein 52-jähriger Deutscher erheblich verletzt worden. Eine sich plötzlich lösende Felsschuppe brachte den erfahrenen Kletterer zum Absturz.

Der 52-Jährige war am Samstag gemeinsam mit einem Landsmann (54) in der Kletterroute „Silenzio“ im Gemeindegebiet von Scheffau am Wilden Kaiser unterwegs. Beide Männer gelten laut Polizei als erfahrene und gleichwertige Kletterer. Die Tour umfasst insgesamt 15 Seillängen wird in der Fachliteratur unter dem Schwierigkeitsgrad 6 gelistet.

Plötzlich löste sich Felsschuppe
Die beiden Männer stiegen in wechselnder Führung bergwärts. In der fünften Seillänge übernahm der 52-Jährige den Vorstieg. Als er eine etwa 25 Zentimeter starke und rund 80 Zentimeter lange Felsschuppe erreichte und sich daran festhalten wollte, begann sich diese plötzlich zu lösen.

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Nach einem rund sechs Meter langen freien Fall prallte er auf den Fels und stürzte anschließend weiter ab.

Die Alpinpolizei

„Der Kletterer verlor dadurch den Halt und stürzte nach hinten. Nach einem rund sechs Meter langen freien Fall prallte er auf den Fels und stürzte anschließend weiter ab“, schildert die Alpinpolizei. Sein 54-jähriger Kletterpartner konnte den Sturz schließlich halten.

Mit Hubschrauber ins Spital
Die Leitstelle Tirol alarmierte daraufhin den Notarzthubschrauber und die Bergrettung Kufstein. Nach der Lokalisierung des Verletzten wurde der 52-Jährige mittels Tau geborgen. Anschließend wurde er ins Bezirkskrankenhaus Kufstein geflogen.

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