Totalschaden

Alkolenker schlitterte mit Pkw in Bahnunterführung

Kärnten
15.08.2026 11:24
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Zertrümmerte Autoteile lagen überall auf der Fahrbahn, als die Einsatzkräfte nach Feistritz ob Bleiburg (Kärnten) alarmiert wurden. Ein 31-Jähriger aus Slowenien verunfallte am Samstag um 1.15 Uhr auf der Bleiburger Straße.

Im Ortsgebiet von Gonowetz kam der 31-Jährige mit seinem Pkw rechts von der Fahrbahn ab. Und als er auf einem Leitschienenabsetzer auffuhr, stürzte er in die dortige Bahnunterführung. Das Auto prallte schließlich gegen die Wand der Unterführung.

Mit im Auto war sein 29-jähriger Beifahrer. Beide wurden während des Unfalles unbestimmten Grades verletzt. Sie konnten sich selbst noch aus dem Wrack befreien.

Leitschienenabsetzer

Vermeidung von Frontalaufprallen: Der Absetzer soll verhindern, dass das scharfkantige, offene Ende einer Leitschiene bei einem Unfall wie eine Lanze die Karosserie eines Fahrzeugs durchdringt.

Obwohl das Bauteil die Sicherheit erhöhen soll, birgt es bei hoher Geschwindigkeit auch Gefahren: Fährt ein Auto frontal und mittig auf die Schräge auf, wirkt der Leitschienenabsetzer wie eine Rampe.

Das Fahrzeug kann dadurch ausgehebelt werden, abheben, sich überschlagen oder über die Absicherung hinaus in tiefere Bereiche wie Gräben oder Bahnunterführungen stürzen. 

Alkotest positiv
Die beiden Opfer wurden noch vor Ort vom Notarzt versorgt und ins Klinikum Klagenfurt gebracht. Ein Alkotest beim Lenker verlief positiv. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

Im Anschluss an den Rettungseinsatz führte die Feuerwehr St. Michael ob Bleiburg die notwendigen Sicherungs- und Aufräumungsarbeiten durch. Auch der Abschleppdienst unterstützte bei der Bergung des Unfallfahrzeuges.

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