Schäden festgestellt
Auch in europäischer Ferienregion bebte die Erde
Nicht nur in Indonesien, auch in der südspanischen Provinz Andalusien bebte in der Nacht auf Samstag die Erde. Die Stärke des Bebens südlich der Stadt Granada wurde mit zwischen 4,9 und 5,2 angegeben und ereignete sich in einer Tiefe von zehn Kilometern.
Das Epizentrum lag in der Nähe des Ortes Otura am Südrand Granadas. Die Stadt ist unter anderem berühmt für die mittelalterliche Burg Alhambra, ein herausragendes Beispiel maurischer Architektur, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Bei dem Beben seien an Häusern und Autos Schäden entstanden, teilte die Regionalregierung mit. Auf Fernsehbildern des Senders TVE waren Trümmer auf den Straßen und demolierte Autos zu sehen. Der andalusische Rettungsdienst befreite mehrere Menschen aus beschädigten Gebäuden. Über mögliche Verletzte sei aber nichts bekannt.
Notstand für die Region ausgerufen
Die Behörden riefen den Notstand aus. Der Vizepräsident der andalusischen Regionalregierung, Antonio Sanz Cabello, rief die Bevölkerung via X zur Besonnenheit auf: „Wenn Sie in Granada sind, das Erdbeben gespürt haben, es Ihnen gut geht und Ihr Haus keine Schäden aufweist, bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie es, Gebäude unnötig zu betreten und zu verlassen.“ Wer sich auf der Straße aufhalte, solle sich zudem von Fassaden, Gesimsen, Balkonen, Mauern und anderen Elementen fernhalten, die herabfallen könnten.
Tsunami-Alarm nach starkem Erdbeben in Indonesien
Bei einem schweren Erdbeben vor der zu Indonesien gehörenden Flores-Insel gibt es Dutzende Tote. Das Beben der Stärke 7,7 hatte Samstagfrüh die im Osten Indonesiens liegende Insel erschüttert, starke Nachbeben erreichten eine Stärke von bis zu 6,1. Die indonesische Wetter- und Erdbebenbehörde warnte unmittelbar nach dem ersten Beben vor möglichen Tsunamiwellen mit bis zu drei Metern Höhe. Bewohner in der Region rannten auf Hügel, um sich vor möglichen Wellen in Sicherheit zu bringen. Das Meer zog sich zurück – ein Warnzeichen für einen Tsunami –, die amtliche Warnung wurde später aber wieder aufgehoben.










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