Schwimmer Luka Mladenovic ist endgültig in der Weltspitze angekommen. Sein erster Trainer sieht trotzdem noch viel Potenzial und weiß, was der Salzburger noch leisten kann.
Die erste Bronzemedaille auf der Langbahn! Schwimmhoffnung Luka Mladenovic hat im 200 Meter Brust-Bewerb bei der EM in Paris bewiesen, dass er längst kein Talent mehr, sondern ein Spitzenathlet ist. „Vor allem, weil auf der Langbahn die gesamte Elite aus Europa dabei ist“, staunte sein erster Trainer Clemens Weis. Der Salzburger hatte Mladenovic schon unter seinen Fittichen, als dieser sechs Jahre alt war.
Luka Mladenovic trainiert bei Phelps-Coach
„Er ist inzwischen ein sehr erfahrener Schwimmer, hat Höhen und Tiefen erlebt“, spricht Weis das Pfeiffersche Drüsenfieber und die zwischenzeitlich fehlende Weiterentwicklung nach Junioren-WM-Gold 2022 an. Mit dem Wechsel ins College nach Michigan (USA) und zuletzt nach Texas zu Erfolgscoach Bob Bowman (trainierte Michael Phelps und Leon Marchand) machte der 22-Jährige den nächsten Schritt, wurde auch im Kopf erwachsen. „Wenn das Training bei Bowman durchschlägt, dann ist er ein Mann für ein Olympia-Finale und eventuell mehr“, ist Weis sicher. Denn Mladenovic habe noch viel Potenzial. Die Olympia-Quali an sich sollte kein Problem darstellen: Die erforderliche Zeit von 2:09,35 Minuten unterbot er in Paris doppelt.
Über 50 Meter Brust verpasste er Freitag wie Valentin Bayer das Finale am Samstag.
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