Gab auch Stalking zu
Mord an Manager in New York: Schütze gestand Tat
Im Dezember 2024 war ein US-Versicherungschef in New York auf offener Straße getötet worden. Nun hat ein 28-Jähriger die Tat vor einer US-Bundesrichterin gestanden. „Am Morgen des 4. Dezember habe ich in Manhattan auf Herrn Thompson geschossen und er ist gestorben“, sagte er.
Luigi M. bekannte sich auch des Vorwurfs des Stalkings für schuldig. Ihm wird vorgeworfen, den Chef des Krankenversicherungskonzerns United Healthcare, Brian Thompson (50), auf offener Straße erschossen zu haben. Anschließend soll der damals 26-Jährige auf einem Fahrrad geflohen sein. Einige feierten den Schützen als Helden. Laut den Ermittlungen soll der IT-Techniker aus Hass auf das US-Gesundheitssystem gehandelt haben. Die Tat hatte eine Serie hasserfüllter Kommentare in Onlinenetzwerken über US-Krankenversicherer ausgelöst. Den Konzernen wurde vorgeworfen, sich auf Kosten der Patientinnen und Patienten zu bereichern.
In den USA können Angeklagte für dasselbe Verbrechen sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatsebene vor Gericht gestellt werden, auch wenn die Anklagepunkte in der Regel unterschiedlich sind. M. ist auf Bundesstaatsebene wegen Mordes angeklagt, das könnte zu einer lebenslangen Haftstrafe führen. Die Anwältin des 28-Jährigen forderte nun, die Anklage des US-Bundesstaats New York daher fallen zu lassen. Er dürfe nicht zweimal wegen derselben Tat verurteilt werden. Auch in New York droht ihm lebenslange Haft. Das Strafmaß wird am 18. Dezember verkündet.
Das Gesundheitssystem in den USA ist größtenteils privatisiert. Im Vorjahr gaben die US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner durchschnittlich 12.500 Dollar für ihre Gesundheit aus. Was Versicherungen übernehmen, ist meistens erst im Nachhinein zu beantworten.









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