Sorge im Hinblick auf den in einem Monat bevorstehenden Urnengang in Deutschkreutz macht sich nun LBL-Kandidat Manfred Kölly. Denn im Ortsteil Girm wird es dieses Mal kein eigenes Wahllokal mehr geben.
Die Bürgermeisterwahl in Deutschkreutz wirft bereits ihre Schatten voraus. Wie berichtet, haben sich schon alle drei Kandidaten in Position gebracht und ihre Schwerpunkte fixiert. Der Wahlkampf ist voll angelaufen.
Kein Wahllokal mehr für Girm
Die Bürger werden am 13. September ihre Stimme abgeben können. Der vorgezogene Wahltag findet am 4. September statt. In diesem Jahr wird es allerdings nur ein Wahllokal für die gesamte Ortschaft geben – was nun für Aufregung sorgt, zumindest bei LBL-Kandidat Manfred Kölly. Betroffen davon ist Girm, das zu Deutschkreutz gehört. Dabei würden gerade in Girm viele Menschen leben, so Kölly. Diesen kein Wahllokal in unmittelbarer Nähe zu bieten, sieht er als nicht nachvollziehbar an.
Gebäude verkauft
Hintergrund der ganzen Sache ist, dass das bisherige Wahllokal – das alte Feuerwehrhaus – in der Zwischenzeit verkauft wurde. Für Kölly ändert das jedoch nichts an der Situation. Man hätte längst einen Ersatz finden können, ist er überzeugt.
Beschwerde „skurril“
SPÖ-Vizebürgermeister Jürgen Hofer, der derzeit die Amtsgeschäfte leitet, versteht die Empörung von Kölly nicht. Schließlich habe der LBL-Politiker dem Verkauf des Gebäudes im Vorjahr ebenfalls zugestimmt, sagt Hofer. Dass sich Kölly jetzt genau darüber beschwere, sei „skurril“.
Ein Wahllokal woanders in Girm einzurichten sei nicht möglich, da der Gemeinde keine anderen Gebäude dort gehören. „Und in einem Gasthaus ist es nicht erlaubt“, erklärt Hofer.
2988 Wahlberechtigte
Die Stimmen für die Bürgermeisterwahl können am 13. September im Turnsaal der Schule und beim vorgezogenen Wahltag im Gemeindeamt abgegeben werden. 2988 Bürger sind wahlberechtigt.
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