Im Kampf gegen die Autoposer-Szene in der Wiener Innenstadt hat die Polizei in der Nacht auf Samstag neuerlich eine Schwerpunktaktion bei der Rotenturmstraße durchgeführt. Und erneut hagelte es gleich Dutzende Anzeigen ...
Beamte des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt führten in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien die Kontrollen durch. 44 Anzeigen und 21 Organmandate wurden ausgestellt, so die Polizei am Samstag.
Im Zuge der Kontrollen wurden 16 schwere Mängel aufgrund von unerlaubten Umbauarbeiten festgestellt. Seitens des Magistrats der Stadt Wien wurden unter anderem 13 Anzeigen nach dem Wiener Reinhaltungsgesetz sowie dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG) und dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) aufgrund des Besitzes der teuren Boliden erstattet.
Lärm raubt Anrainern den letzten Nerv
Derartige Schwerpunktaktionen würden regelmäßig stattfinden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Belästigungen durch verkehrswidriges Verhalten zu verhindern, erklärte die Polizei. Denn schon seit einiger Zeit beschweren sich Anrainer über den nächtlichen Lärm der Autoprotzer, gingen deshalb zuletzt auch schon auf die Straße, um ihrem Ärger Luft zu machen.
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