Staffel im Pech

Platz neun! ÖLV-Girls laufen am Finale vorbei

Sport-Mix
15.08.2026 15:25
Porträt von Olaf Brockmann
Von Olaf Brockmann

Das war wirklich Riesenpech! Österreichs Sprint-Staffel der Damen verpasste bei der EM in Birmingham als Gesamt-Neunter in 43,37 Sekunden das Finale um einen Rang beziehungsweise 24 Hundertstel.

Isabel Posch brachte es auf den Punkt: „Das tut weh!“ Das Quartett in der Besetzung Karin Strametz, Leni Lindner, Christania Williams und Isabel Posch hatte im ersten Vorlauf mit 43,37 Platz fünf belegt. Die Top 3 kamen automatisch in den Endlauf der besten Acht, so konnten die Girls noch hoffen, einen der beiden letzten Plätze über die Zeitregel zu ergattern. Aber das Glück war ihnen nicht hold. Irland schnappte den Österreicherinnen mit 43,13 den achten Platz weg. Mit dem heuer erzielten Rekord von 43,11 wäre man ins Finale gekommen…

ÖLV-Staffel
ÖLV-Staffel(Bild: ÖLV / amri.sports )

„Wir können ja schneller laufen!“
„Wir können ja schneller laufen, wir hätten es draufgehabt“, haderte Isabel Posch. Ein Tenor, in den alle anderen Läuferinnen natürlich einfielen. Leni Lindner: „Das war ja keine schlechte Leistung von uns, aber eben nicht gut genug!“ Karin Strametz: „Es ist so schade, wir hätten es ja schaffen können.“ Christania Williams: „Es war ein gutes Rennen von uns. Das war wirklich Pech, dass wir nicht weiterkamen.“ Die erste und zweite Übergabe klappte gut, bei der dritten Übergabe von Christania Williams auf Isabel Posch wurden vielleicht die entscheidenden Hundertstel verschenkt…

(Bild: ÖLV / amri.sports )
(Bild: ÖLV / amri.sports )

Große Chance verpasst
Schade! Die Chance war wirklich groß, dass erstmals in der Geschichte der Leichtathletik-Europameisterschaften eine rot-weiß-rote Sprintstaffel hätte ins Finale kommen können. So scheiterte leider in Birmingham auch der neunte Anlauf…

Verena Mayr auf Platz 20
Verena Mayr begann den zweiten Tag des Siebenkampfes mit einer weiteren Saisonbestleistung. Mit Windunterstützung sprang sie 5,87 m (+2,9) weit, regulär 5,82 m, womit sie ihre Bestmarke von heuer in der Halle (5,62 m) übertraf. Tags zuvor hatte die Linzerin schon Topmarken für 2026 im Hochsprung (1,71 m) mit der Kugel (14,63 m) und über 200 m (25,53) erzielt. Den Speer schleuderte sie schließlich 42,10 weit, sodass sie vor dem abschließenden 800-m-Lauf mit 5001 Punkten auf dem 20. Platz lag.

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