Mit Magdalena Schwarz verpflichteten die Bullen im Sommer sehr schnelle und technisch versierte Spielerin. Die Bayerin gewann in der Vorbereitung einen internen Schnelligkeitstest. Ihr Tempo kann für Salzburg noch zur Waffe werden. Am Sonntag wartet mit Sturm Graz ein erster Gradmesser in der neuen Spielzeit.
Der Start gelang perfekt. Salzburgs Frauen stehen in der Bundesliga nach zwei Spielen beim Punktemaximum. Außerdem hat die Defensive um Torfrau Valerie Guha neben St. Pölten noch eine weiße Weste. In den kommenden drei Spielen warten mit den Niederösterreicherinnen, Austria Wien und am Sonntag Sturm Graz (12.45, ORF Sport+) drei echte Herausforderungen. Das Trio landete in der Vorsaison vor den Bullen, war mindestens eine Klasse besser. „Wir haben in der letzten Saison gezeigt, dass wir auswärts richtig coole Leistungen abrufen können. Es wird ein cooler Gradmesser werden“, betonte Trainer Dusan Pavlovic.
Salzburg und Sturm lieferten im Februar Torfestival
Besonders das Gastspiel im Februar werden die Beteiligten nicht so schnell vergessen. Beim 5:5 lag Salzburg nach 1:0-Führung in der 89. Minute noch 3:5 hinten, glich binnen zwei Minuten aber noch sensationell aus. Der Kader ist auf beiden Seiten mittlerweile teilweise ein anderer. Doch aus Salzburger Sicht ist er definitiv nicht schlechter geworden. Mit Maria Plattner und Lena Triendl hat der Klub zwei Unterschiedsspielerinnen geholt. Mit Magdalena Schwarz kam zudem eine pfeilschnelle Offensivspielerin von Ingolstadt an die Salzach. Einen internen Schnelligkeitstest hat sie zuletzt gewonnen. Damit ist sie die schnellste Salzburgerin. „Ich würde schon sagen, dass es eine Stärke von mir ist“, gibt sich die Bayerin bescheiden.
Die 24-Jährige, die fünf Jahre lange für Teams in den USA kickte, debütierte in der Vorwoche gegen Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen im Dress der Bullen. „Ich bin zufrieden fürs erste“, meinte Schwarz, die im Brotberuf als Trainerin in einem Fitnessstudio in Bayern arbeitet.
Ihre Schnelligkeit auf dem Rasen kann für ihr Team zur Waffe werden. Mit dem Ausfall von Stammspielerin Greta Spinn – wie berichtet doppelter Außenbandriss – könnte auch sie wie Theresa D’Angelo mehr Spielzeit bekommen.
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