Ein paar Männer, Netze, ein Traktor und Gewurrl im Wasser: Das ist derzeit vormittags das Bild am Darscho in Apetlon (Burgenland). Wie berichtet sind Helfer der Urbarialgemeinde gerade dabei, den Darscho abzufischen. Trotz Pumparbeiten verliert die Lacke nämlich etwa einen Zentimeter an Wasserhöhe pro Tag.
„Noch ist gar nicht das Problem, dass wir zu wenig Wasser haben, sondern dass es durch die geringe Höhe zu warm wird“, erklärt Gottfried Pingitzer, Vize-Obmann der Urbarialgemeinde.
Die Männer merken es selbst gut: Dienstagvormittag war das Wasser sehr warm, Mittwochvormittag etliche Grade kälter, weil es in der Nacht abgekühlt hatte. „Bei so geringer Wasserhöhe geht das schnell. Kühleres Wasser kann mehr Sauerstoff aufnehmen, was für die Fische gut ist. Ohne ersticken sie.“
Auch am Mittwoch wurden Schuppenkarpfen aus dem Wasser geholt und in umliegende Fischteiche verteilt. Ein Teil davon landete etwa in der Finklacke in Apetlon. Sie wird vom Fischereiverein betrieben und beherbergt die Tiere jetzt einmal bis zum Frühjahr. „Gibt es dann dank guter Winterfeuchte wieder mehr Wasser im Darscho, kommt ein Teil zurück“, so Vereinsobmann Albert Unger.
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