Ein Drittel der Schüler und Studenten Südkoreas kommuniziert mittlerweile mehr über ihr Handy als verbal. Noch verblüffender: 35,4 Prozent der 704 Befragten verschicken täglich über 100 SMS. So das Ergebnis einer Studie, die in der Zeitung „The Korean Times“ veröffentlicht wurde.
Kein Wunder also, dass die Forscher inzwischen von einer "Generation M(obil)" sprechen. Für die Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren, die anstatt mit dem Mund lieber mit dem Daumen kommuniziere, sei das Handy das beliebteste Kommunikationsmittel, so eine Sprecherin des Forschungsinstituts, das die Umfrage durchführte.
Doch die große Zahl an versandten SMS kommt die Koreaner teuer zu stehen: Die Hälfte aller Befragten klagt über finanzielle Probleme wegen zu hoher Handy-Rechnung. Schuld sind aber nicht nur die vielen SMS, sondern auch heruntergeladene Zusatz-Inhalte, wie Klingeltöne oder Bilder. 15,2 Prozent gaben auch an, jugendgefährdende Inhalte heruntergeladen zu haben.
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