Weil das Tier wohl für mehrere Risse verantwortlich sein soll, wurde am Mittwoch eine Abschussverordnung für einen Wolf in Teilen der Bezirke Innsbruck-Land und Imst erlassen. Wie das Land Tirol mitteilt, wurde das Tier nun erlegt.
Die Tiroler Landesregierung hatte am Mittwoch eine Abschussverordnung für einen Schadwolf in Teilen der Bezirke Innsbruck-Land und Imst erlassen. Dieser wurde, so das Land, am Freitagabend im Bezirk Imst von der Jägerschaft erfüllt. Die Verordnung wird damit wieder aufgehoben.
Das Tier soll im Gemeindegebiet von St. Sigmund im Bezirk Innsbruck-Land in Grenznähe zum Bezirk Imst mehrere Tiere gerissen haben. Die betroffenen Tiere wurden amtstierärztlich begutachtet. „Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher“, teilte das Land Tirol mit.
Land mit Appell zur Meldung
Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung, Spuren, Sichtungen oder andere Hinweise auf die Präsenz von großen Beutegreifern möglichst rasch über das auf der Website des Landes zur Verfügung stehende Sichtungsformular oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Alle Infos unter: www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs
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