Maria Plattner schloss sich im Sommer Red Bull Salzburg an. Die Tirolerin bringt eine sehr hohe Qualität mit und war zuletzt bei Bayern München. Warum sie dennoch in die österreichische Bundesliga zurückkehrte, erklärte sie im Gespräch mit der „Krone“.
Wacker Innsbruck, Sturm Graz, Turbine Potsdam und zuletzt Bayern München. Der Lebenslauf von Maria Plattner liest sich trotz ihres noch jungen Alters von 25 Jahren beachtlich. Neben den genannten Stationen kam die Tirolerin bislang auch auf 19 Länderspieleinsätze für das ÖFB-Team. Im Sommer hat sie das Bayern-Kapitel geschlossen und ist zu Red Bull Salzburg gewechselt. „Ich wollte in der Nähe von daheim sein und da war Salzburg für mich die erste Wahl“, erklärte die Mittelfeldakteurin.
Dieser Wunsch bescherte den Bullen also eine absolute Unterschiedsspielerin, die bereits im ersten Saisonspiel (2:0 gegen Südburgenland/Hartberg) ihr Können zeigte. Zwar gehört sie mit 1,62 Metern nicht zu größten Spielerinnen, am Ball ist sie jedoch eine Klasse für sich. Mit ihren Qualitäten hätte sie auch bei anderen Klubs unterkommen können. So ist sie aber wieder näher an zuhause, näher bei ihren Eltern, die eine sehr wichtige Rolle in ihrem Leben spielen. „Sie haben mich bei jedem Schritt unterstützt, waren immer für mich da“, erklärt die 25-Jährige, die sich als Wertschätzung ein „E“ hinter dem Ohr tätowieren ließ. Mit diesem Buchstaben beginnt der Vorname ihrer Mama.
Plattner fühlt sich bei Red Bull Salzburg sehr wohl
Plattner trainierte mit dem ersten Team der Bayern und spielte oft für das zweite. „Bei der ersten Mannschaft bei Bayern war das Niveau natürlich höher. Wir hingegen sind sehr jung und ich will Spaß am Fußball haben, das zählt für mich am meisten.“ Und das habe sie unter Trainer Dusan Pavlovic. Ihre Teamkolleginnen haben sie sehr gut aufgenommen. „Die Mädels sind sehr cool. Mir gefällt es extrem gut.“ Mit ihren Qualitäten soll sie den Bullen auch Samstag (17) daheim gegen Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen weiterhelfen.
Aus personeller Sicht sehr erfreulich aus Salzburger Sicht: Emelie Kobler und auch Neuzugang Magdalena Schwarz stehen nach ihren Verletzungspausen wieder zur Verfügung, sind für Pavlovic eine Option von der Bank.
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