Zuletzt musste König Harald von Norwegen mehrfach im Spital behandelt werden. Jetzt rief ein weiterer Klinikbesuch des 89-jährigen Monarchen erneut große Sorge hervor. Der Palast sah sich schließlich gezwungen, Gerüchte über den Gesundheitszustand des Königs richtigzustellen.
König Harald musste Ende der Woche zu einer medizinischen Untersuchung ins Rikshospitalet in Oslo. Norwegische Medien berichteten vorerst von einer Notfalleinlieferung, was der Palast umgehend dementierte.
„Geplante Untersuchung bei seinem Arzt“
Guri Varpe, die Leiterin der königlichen Kommunikationsabteilung, widersprach den Gerüchten vehement: „Das ist nicht richtig, der König wurde in seinem eigenen Wagen gefahren. Er musste zu einer geplanten Untersuchung bei seinem Arzt.“
Dass die Sorge um den König in Norwegen groß ist, ist jedoch verständlich. Immerhin ist Harald V. mit 89 Jahren der älteste amtierende Monarch Europas und hatte in den vergangenen Jahren mehrfach mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Etwa 2024, als dem König nach einem Infekt während eines Urlaubs in Malaysia ein Herzschrittmacher eingesetzt werden musste.
Auf Teneriffa im Spital
Anfang des Jahres musste Harald während eines Aufenthalts auf Teneriffa wegen einer Infektion und Dehydrierung in eine Klinik eingeliefert werden. Damals erklärte Leibarzt Bjørn Bendz zwar, dass der allgemeine Gesundheitszustand des Königs zwar gut sei, man aber bei Menschen in seinem Alter bei Infektionen Vorsicht walten lassen müsse.
König Harald lässt sich von gesundheitlichen Problemen jedoch nicht zurückhalten und nimmt regelmäßig Termine wahr. So empfing der König etwa die norwegische Fußball-Nationalmannschaft nach der WM oder absolvierte auch am Freitag noch zwei offizielle Verpflichtungen, bevor er sich zur Untersuchung ins Spital begab.
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