Hat da etwa jemand interne Details ausgeplaudert? Auf einer Pressekonferenz erhob Usbekistans Teamchef Fabio Cannavaro schwere Vorwürfe. Jemand aus seinem Team habe vertrauliche Informationen gezielt nach außen getragen und falsche Behauptungen verbreitet, so die Vermutung des 52-Jährigen.
Mit einer Tordifferenz von minus neun sowie drei Niederlagen gegen Kolumbien, Portugal und die DR Kongo war für Usbekistan bei der WM bereits in der Gruppenphase Schluss. Dazu beigetragen habe auch die „Ratte“, wie Cannavaro es formulierte, die teaminterne Informationen ausgeplaudert habe.
Nur Italienisch in der Kantine?
Doch auch mit den lokalen Medien hatte der Weltmeister von 2006 ein Hühnchen zu rupfen. Berichte, seine Mannschaft würde ausschließlich italienisches Essen bekommen, seien frei erfunden und auch die Behauptung, er würde als Teamchef vier Millionen Euro pro Jahr verdienen, sei falsch.
Keinen Vorwurf macht Cannavaro hingegen seinen Spielern. Trotz der enttäuschenden WM lobte der Trainer den Einsatz seines Teams und stellte sich vor seine Mannschaft. Der Vertrag des Italieners läuft noch bis 2027 und umschließt eine Option auf zwei weitere Jahre.
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