Etwa zwei Stunden nach dem Beginn der Unterbrechung wurde das Spiel zwischen Red Bull Salzburg und Pafos fortgesetzt. Vor allem eine Partei hatte sich dem Vernehmen nach ganz klar dafür ausgesprochen, dass die Begegnung in der Europa League-Qualifikation fortgesetzt wird.
Das erlebt man auch nicht alle Tage! Wegen enormer Regenfälle wurde die Partie in der Europa League-Qualifikation zwischen Red Bull Salzburg und Pafos FC nach 15 Minuten und 13 Sekunden unterbrochen. Dem Wiederanpfiff um 21.12 Uhr ging eine fast zweistündige Pause voraus. In dieser versuchte Stadionsprecher Didi Ziesel, die Zuschauer mit kleinen Spielchen bei Laune zu halten.
Schiedsrichter sorgte für Jubel im Stadion
Und die 7704 Besucher bereuten ihre Anreise ins Stadion nicht, waren gut drauf. Als Schiedsrichter Damian Sylwestrzak den Ball beim Rasen-Check ins Netz rollte, brandete „Torjubel“ auf.
Gegen 20.55 Uhr stand – nach langen Diskussionen zwischen den Vertretern beider Klubs, dem Schiedsrichter und den Delegierten des europäischen Fußballverbands (UEFA) – fest: Das Spiel wird fortgesetzt. Laut „Krone“-Infos soll vor allem die UEFA auf eine Fortsetzung der Partie gepocht haben.
UEFA übernimmt Salzburg-Stadion
Dem Verband „gehört“ ab Freitag nämlich voll und ganz das EM-Stadion in Wals-Siezenheim für die letzten Vorbereitungen auf das UEFA-Super-Cup-Finale, das am kommenden Mittwoch (12. August) zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa ausgetragen wird. Die Partie hätte – wenn überhaupt – schon am frühen Freitagnachmittag über die Bühne gehen müssen.
Eine Verschiebung der Partie gegen Salzburg hätte aber auch die Gäste aus Zypern vor eine logistische Herausforderung gestellt. Das Teamhotel in der Stadt Salzburg wäre aufgrund der Buchungen nicht mehr in der Lage gewesen, dem Klub genügend Betten zur Verfügung zu stellen.
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