Bitschi in der Kritik

SPÖ fordert Aus für „gescheitertes Tarifmodell“

Vorarlberg
04.08.2026 16:35
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Aufregung um die neuen Öffi-Tarife in Vorarlberg will kein Ende nehmen. Am Dienstag hat die SPÖ den Antrag eingebracht, dass das Modell wieder abgeschafft werden soll. Es brauche ein System, das einfach, verständlich und leistbar sei.

Aus Sicht der Sozialdemokraten ist die neue Tarifwelt ein Fehlschuss, der für jede Menge Chaos gesorgt hat. Angerichtet habe dieses Chaos der zuständige Landesstatthalter: „Christof Bitschi ist politisch für dieses Tarifmodell verantwortlich. Er kann die massiven Preissteigerungen, die unverständlichen Berechnungen und das Zahlenchaos nicht länger auf den Verkehrsverbund abschieben. Die FPÖ führt das Ressort, also muss sie auch die Verantwortung für dieses Debakel übernehmen“, sagt SPÖ-Klubobmann und Verkehrssprecher Mario Leiter.

SPÖ fordert kompletten Neustart
Für ihn ist das neue Modell nicht das Ergebnis einzelner Pannen, sondern einer völlig verfehlten Verkehrspolitik. Fahrgäste würden mit massiven Verteuerungen konfrontiert, während Bitschi das Modell weiterhin verteidige und widersprüchliche Zahlen präsentiere. „Zuerst wurde den Menschen ein einfaches und faires Modell versprochen. Herausgekommen sind höhere Preise, neue Ungerechtigkeiten und ein völliges Durcheinander bei den Zahlen“, poltert Leiter. Bitschi müsse endlich aufhören, „dieses gescheiterte Modell schönzureden“. Die SPÖ fordert nichts weniger als einen vollständigen Neustart. „Je länger Bitschi zuwartet, desto mehr Schaden entsteht nicht nur den Fahrgästen, sondern auch für den Vorarlberger Verkehrsverbund“, so Leiter abschließend.

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