Die Reform der Verkehrsverbund-Tarife in Vorarlberg sorgt weiterhin für politischen Zündstoff. Nun startet die SPÖ eine Petition und fordert von Landesstatthalter Christof Bitschi (FPÖ) die Rücknahme der Preiserhöhungen sowie eine grundlegende Korrektur des neuen Systems.
„Einfacher als Eis essen“ – mit diesem Versprechen war Landesstatthalter Christof Bitschi angetreten, um das Tarifsystem im Vorarlberger Verkehrsverbund (VVV) zu reformieren. Doch das Gegenteil ist eingetreten. Grüne und SPÖ das neue Modell seit Wochen. „Geliefert hat Bitschi nur höhere Preise und ein unübersichtliches System“, resümiert SPÖ-Chef Mario Leiter.
Für einige sind Tickets deutlich teurer
Im Zentrum der Kritik steht das neue 3-Zonen-Modell. Laut Leiter sei die dahinterliegende Preislogik für viele Fahrgäste nicht nachvollziehbar; zudem müssten viele Pendler deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor der Reform. „Bitschi muss sich endlich eingestehen, dass diese Tarifreform gescheitert ist“, meint der SPÖ-Chef.
Besonders brisant: Der Unmut betreffe nicht mehr nur die Passagiere. Auch das Personal in den Bussen und Bahnen schlage Alarm. Die Buslenker berichteten vermehrt von Verwirrung und Konflikten mit Fahrgästen, die durch die neue Struktur verursacht würden. Für Leiter ist dies ein „klares Urteil“ gegen die aktuelle Politik.
Unterstützer können sich nicht nur online (www.tarifwahnsinn.at) beteiligen, sondern auch direkt vor Ort unterschreiben. Die SPÖ plant in den kommenden Wochen mehrere Infostände:
Um den Druck auf die Landesregierung zu erhöhen, hat die SPÖ nun die Petition „Tarifwahnsinn stoppen“ ins Leben gerufen. Das Ziel ist klar definiert: Die Rücknahme der Preissteigerungen und die Schaffung eines Systems, das tatsächlich einfach und leistbar ist.
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