Nach Jahren voller Angst und Hoffnung gibt es endlich gute Nachrichten aus dem Hause Bruce Springsteen. Der Rock-Star (76) hat bekannt gegeben, dass seine Ehefrau Patti Scialfa (73) nach ihrem langen Kampf gegen Blutkrebs in Remission ist. Für das Paar endet damit eine der schwersten Phasen seines Lebens.
Die emotionale Nachricht verkündete Springsteen bei einer Benefizveranstaltung zugunsten der Krebsforschung in Boston. Vor dem Publikum sprach der Musiker offen über den Gesundheitszustand seiner Frau.
„Wie ihr wisst, lebt Patti seit über acht Jahren mit ihrem multiplen Myelom. Aber jetzt ist sie glücklicherweise in Remission“, sagte der Sänger sichtlich bewegt.
Eine Remission bedeutet, dass die Krankheit derzeit stark zurückgedrängt wurde und Krebszellen kaum noch nachweisbar sind. Zwar gilt der Krebs damit nicht als endgültig besiegt, für Betroffene ist dieser Schritt jedoch ein enormer Hoffnungsschimmer.
Acht Jahre voller Sorgen
Patti Scialfa, seit Jahrzehnten Mitglied der E Street Band und seit 1991 mit Bruce Springsteen verheiratet, erhielt ihre Diagnose bereits 2018. Bei ihr wurde ein multiples Myelom festgestellt – eine seltene und bislang nicht heilbare Form von Blutkrebs.
Lange hielt das Paar die Erkrankung privat. Erst 2024 sprach Scialfa in der Disney+-Dokumentation „Road Diary: Bruce Springsteen and the E Street Band“ erstmals öffentlich darüber. Damals erklärte sie auch, weshalb sie die Welttournee ihres Mannes nur noch vereinzelt begleiten konnte.
„Das beeinträchtigt mein Immunsystem. Deshalb muss ich vorsichtig sein, was ich mache und wohin ich gehe“, sagte sie. Gelegentlich habe sie einzelne Konzerte besucht und einige Lieder mit der Band gesungen. „Das ist für mich etwas Besonderes.“
Springsteen richtet emotionalen Dank an Ärzte und Pfleger
Für Bruce Springsteen ist die positive Entwicklung seiner Frau auch ein Beweis dafür, wie wichtig medizinische Forschung ist. In seiner Rede fand er bewegende Worte.
„Medizinische Forschung ist keine Idee. Sie ist keine Politik. Sie ist der Grund, warum Familien Hoffnung finden, wenn Hoffnung am schwersten zu finden ist“, erklärte der Musiker.
Besonders dankte er den Ärzten und Pflegekräften, die seine Familie über Jahre begleitet haben. Sie seien diejenigen, „die nie aufhören zu suchen und sich zu kümmern“ und Patienten selbst in den schwersten Momenten zur Seite stehen.
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