Ein Funke reicht bei der anhaltenden Hitze aktuell aus - und schon gehen 1,8 Hektar landwirtschaftlicher Fläche und ein Windschutzgürtel im Burgenland in Flammen auf!
Großalarm musste am Sonntag kurz nach 16 Uhr im Bezirk Oberpullendorf gegeben werden. Auf Feldern der Domäne Esterházy in Lackenbach ist ein Brand ausgebrochen, der sich rasch ausgebreitet und auf einen kleinen Wald übergegriffen hat. Nach der Einsatzmeldung zog die Feuerwehr Schritt für Schritt alle ihre verfügbaren Kräfte aus der näheren Umgebung zusammen. 150 freiwillige Helfer von sieben Wehren kämpften schließlich gegen die Flammen an.
Funkenflug wegen Steinschlag im Mähwerk
Der Auslöser dürfte ein Zwischenfall bei den derzeitigen Mäharbeiten gewesen sein. „Ein Steinschlag im Mähwerk eines Traktors hatte offenbar zu einem Funkenflug geführt. Das Feuer entzündete sich sofort und war anfangs kaum zu stoppen“, lautet das Ergebnis der Untersuchung von Brandschutzexperten.
Der Arbeiter beim Traktor hatte noch versucht, mit zwei Feuerlöschern die lodernden Flammen unter Kontrolle zu bringen. Doch vergebens, er scheiterte. Böen trieben das Feuer unaufhaltsam Richtung Windschutzgürtel. Gestrüpp und Bäume brannten kurz darauf ebenfalls.
Ein Steinschlag im Mähwerk eines Traktors hatte offenbar zu einem Funkenflug geführt
Brandschutzexperten nach der Untersuchung
Strommast unter Wasser gesetzt
Einen Strommast setzte die Burgenland-Energie unter Wasser, um auf Nummer sicher zu gehen. Wegen dieses speziellen Löscheinsatzes musste für kurze Zeit die Leitung lahmgelegt werden. „Ein lokaler Stromausfall konnte aber vermieden werden“, heißt es.
Gegen 20.15 Uhr konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Lackenbach „Brand aus“ geben. 1,8 Hektar des Grundbesitzes der Domäne Esterházy wurden ein Raub der Flammen. Verletzt wurde niemand! Die letzten Überprüfungen punkto Schadensausmaß und Versicherungsschutz sind noch im Gang.
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