Zufriedenheit und Erleichterung herrschten in Lustenau nach dem 1:1 gegen die SV Ried. Nicht nur wegen des Punktegewinns, sondern vor allem wegen des Auftretens der Mannschaft. Die Austria ist auf Anhieb in der Liga angekommen.
Das war die wichtigste Erkenntnis, wie auch Sportdirektor Dieter Alge bestätigt: „Wir wussten ja nicht genau, wo wir stehen.“ Alle Spieler, die von Beginn an spielten und auch jene, die eingewechselt wurden, haben ihre Bewährungsprobe bestanden. Immerhin war für fünf Akteure die Bundesliga bis Sonntag absolutes Neuland.
Einstudierte Mechanisem greifen
Gut funktioniert hat etwa das Kollektiv. Jeder arbeitete für jeden, als bestes Beispiel diente Premierentorschütze Dominik Weixelbraun, der immer wieder hinten aushalf. Man sah, dass das Team zum Großteil seit Beginn der Vorbereitung zusammen ist und einstudierte Mechanismen bereits greifen. Elemente, auf die Trainer Markus Mader verstärkt setzen will.
Die letzten Bälle in die Box
„Wenn wir uns gut coachen und organisiert sind, sind wir schwer zu bespielen.“ Spielerisch gibt es sicherlich Luft nach oben, auch wenn die Mannschaft ansatzweise zeigte, dass sie auf ein schnelles Umschaltspiel setzt und über die Flügel für Gefahr sorgen kann. „Bei den letzten Bällen in die Box haben wir sicher noch Verbesserungspotenzial“, konstatierte auch Trainer Mader.
Noch zu viele Freiräume
Zudem wurden den Innviertlern phasenweise zu viele Räume gelassen – so kam beispielsweise Nasrawe beim Ausgleich aus 18 Metern völlig frei zum Schuss. In Summe überwiegt aber das Positive, das Lust auf mehr macht.
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