Was bedeutet das?

Höchste Hitzewarnung für Osten ausgerufen!

Wien
03.08.2026 10:40

Die brütende Hitze steuert auf ihren Höhepunkt zu: GeoSphere ruft für Dienstag und Mittwoch im Osten des Landes die höchste Hitzewarnstufe aus. Was das konkret bedeutet, lesen Sie hier.

Die Hitzewarnstufe Rot gilt für Wien, das nördliche Burgenland und den Nordosten Niederösterreichs. In diesen Regionen wird es laut Vorhersage der Wetterexperten extrem heiß – über 40 Grad sind durchaus zu erwarten. Auch der Allzeit-Temperaturrekord könnte fallen.

Dieser lag im Jahr 2013 in Deutsch-Altenburg bei 40,5 Grad – und wurde bereits am vergangenen Freitag nur um 0,2 Grad verpasst. Die „Krone“ berichtete ausführlich. 

Hier wird es besonders heiß
Konkret betroffen von den Extremtemperaturen sind Wien, das Weinviertel, das Nordburgenland inklusive Seewinkel, das Wiener Becken und St. Pölten Stadt.

Warum wird die höchste Hitzewarnstufe ausgelöst?
Doch was bedeutet die rote Hitzewarnstufe konkret? Laut Meteorologen wird die Warnung nicht nur aufgrund der Extremtemperaturen untertags ausgesprochen, sondern vor allem auch wegen der bevorstehenden heißen Nächte. Demnach sind nachts (!) nicht weniger als 24 bis 27 Grad zu erwarten. Selbst außerhalb der Städte sinken die Temperaturen in den Nachtstunden nicht unter 23 Grad!

Eine Abkühlung des Körpers ist damit kaum noch möglich – und somit extrem belastend für den gesamten Organismus. Steigen die Temperaturen über längere Zeit auf hohe Werte, gerät die körpereigene Temperaturregulation an ihre Grenzen: Durch starkes Schwitzen verliert der Organismus große Mengen an Flüssigkeit und Elektrolyten, was zu Dehydrierung, Kreislaufproblemen und Erschöpfung führen kann.

Wer besonders gefährdet ist
Besonders gefährlich wird es, wenn der Körper die aufgenommene Wärme nicht mehr ausreichend abgeben kann – dann drohen Hitzekrämpfe, Hitzeerschöpfung oder sogar ein lebensbedrohlicher Hitzschlag. Vor allem ältere Menschen, Säuglinge, chronisch Kranke sowie Personen, die im Freien arbeiten, tragen ein erhöhtes Risiko.

Zudem kann extreme Hitze bestehende Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen verschlimmern und die Zahl hitzebedingter Krankenhausaufenthalte und Todesfälle deutlich erhöhen.

In den kommenden Tagen ist es daher wichtiger denn je, sich an die viel wiederholten Hitze-Tipps zu halten.

Weitere Unwetter im Westen Österreichs
Und während man im Osten versucht, einen kühlen Kopf zu bewahren, bereitet man sich im Westen des Landes erneut auf starke Unwetter vor. Nach den Überflutungen und Murenabgängen in Sölden werden bereits im Laufe des Montags weitere Gewitter erwartet. Problem dabei: Erneut sind große Regenmengen in kurzer Zeit möglich – dies könnte wiederum zu weiteren Murenabgängen führen. 

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