Die Hitzewelle hat Österreich weiter fest im Griff – und jetzt meldet sich eine der bekanntesten Wetterexpertinnen des Landes mit einer eindringlichen Warnung zu Wort. Ex-ORF-Meteorologin Christa Kummer appelliert an ihre Community, die extremen Temperaturen keinesfalls zu unterschätzen.
Mehr als drei Jahrzehnte erklärte Christa Kummer den Österreicherinnen und Österreichern das Wetter im ORF. Nun nutzt die 61-Jährige ihre Reichweite auf Instagram, um auf die aktuelle Wetterlage aufmerksam zu machen. Mit deutlichen Worten beschreibt sie die Situation: „Ja, es ist Sommer! Dennoch ist die derzeitige Hitzewelle abartig.“
Für Kummer zeigen die zahlreichen Temperaturrekorde, dass es sich längst nicht mehr um gewöhnliche Sommertage handelt. Umso wichtiger sei es, den Körper vor der extremen Hitze zu schützen.
Diese Tipps gibt die Wetter-Expertin
Anstatt nur über die hohen Temperaturen zu klagen, liefert die ehemalige ORF-Wettermoderatorin gleich konkrete Empfehlungen für den Alltag. Ihr Rat: ausreichend Wasser trinken, auf alkoholische Getränke lieber verzichten und die pralle Sonne möglichst meiden. Sport sollte – wenn überhaupt – nur in den frühen Morgenstunden oder am Abend stattfinden.
Außerdem empfiehlt Kummer luftige Kleidung, möglichst kühle Wohnräume und regelmäßige Erfrischungen für den Kreislauf. Schon einfache Maßnahmen könnten helfen, den Körper bei den extremen Temperaturen zu entlasten.
Besonders gefährdete Menschen schützen
Zum Abschluss richtet Christa Kummer einen eindringlichen Appell an ihre Follower. Vor allem ältere Menschen, Kinder, Schwangere und chronisch Kranke seien bei einer Hitzewelle besonders gefährdet und bräuchten besondere Aufmerksamkeit.
Ihre Botschaft ist klar: „Passt gut auf euch auf! Und nehmt die Hitzebelastung nicht auf die leichte Schulter!“ Angesichts der anhaltenden Rekordtemperaturen erinnert die Wetterexpertin daran, dass Hitze weit mehr sein kann als bloß unangenehmes Sommerwetter. Sie kann zur ernsthaften Gesundheitsgefahr werden.
Christa Kummer legt nach
Mit einem weiteren Instagram-Posting bekräftigte die ehemalige ORF-Meteorologin ihre Warnung noch einmal deutlich. Hitzewarnungen seien keine Panikmache, sondern dienten dem Schutz der Bevölkerung. Wer die Warnungen als übertrieben abtue, verkenne die tatsächlichen Risiken extremer Temperaturen. Kummer erinnert daran, dass Hitze Herz und Kreislauf stark belasten, zu Dehydrierung führen und im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden könne.
Zugleich widerspricht sie dem oft gehörten Argument, es sei „früher auch schon heiß gewesen“. Die zahlreichen Temperaturrekorde würden zeigen, dass die aktuelle Hitzewelle für den Alpenraum außergewöhnlich sei. Deshalb appelliert sie nicht nur an jeden Einzelnen, sich und andere zu schützen, sondern fordert auch Politik und Staaten auf, verstärkt Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels zu setzen. Ihr abschließender Appell: „Kommt gut durch die Hitze und schützt euch.“
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