Wie im Wilden Westen
Teenager (14) rettet Mann mit Lasso vor Ertrinken
In den USA ist ein Teenager während eines Camping-Ausflugs im Yellowstone-Nationalpark in Wild-West-Manier zum Helden geworden. Der 14-jährige Jory Thomas hörte Hilferufe eines Mannes, der ins Wasser gefallen war. Geistesgegenwärtig griff der Sohn einer Farmerfamilie zu seinem Lasso und wurde so zum Lebensretter.
Der Vorfall ereignete sich bereits im Juli in der Ortschaft Greycliff, Montana, im weltberühmten Yellowstone-Nationalpark, wo der junge Mann mit seiner Familie zeltete. Als er plötzlich Hilferufe hörte, lief er zum nahen Yellowstone-Fluss und sah dort ein kleines Boot, das gegen eine Brücke geprallt und gekentert war.
Drei Personen waren bereits dabei, ans Ufer zu schwimmen, ein Mann aber trieb – an eine Kühlbox geklammert – ab. Während sein Vater die Einsatzkräfte alarmierte, stieg Jory mitsamt seinem Lasso ins Wasser und konnte sich bis auf wenige Meter dem Ertrinkenden nähern.
Schon der erste Wurf war ein Volltreffer
Gleich der erste Wurf war ein Treffer. Mit dem Seil konnte der 14-Jährige so weit zu sich ziehen, dass er ihn an Kopf und Arm packen konnte. Das Lasso befestigte er an seinem Gürtel, danach kämpfte er sich zurück ans Ufer. Zehn Minuten trafen auch die Rettungskräfte ein, zu diesem Zeitpunkt war die Gefahr aber schon gebannt.
Ohne das mutige Eingreifen Jorys wäre der Gerettete mit großer Wahrscheinlichkeit ertrunken, sagte Alan Ronneberg, der Sheriff von Sweet Grass County. So aber gab es nur Leichtverletzte.
Mit an Rinderkopf-Modell geübt
Der 14-Jährige ist kein Neuling im Umgang mit dem Lasso. Seit einem Jahr übt er auf der elterlichen Farm das Werfen am Plastikmodell eines Rinderkopfes, damit er beim Einfangen Hunderter Rinder mithelfen kann. Nun wurde er zum gefeierten Lebensretter und für seinen Einsatz vom Sheriff ausgezeichnet.









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