Wiens Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) im Sommer-Interview zum Thema Gesundheit – über Hitze in den Spitälern, sinnlose Ultraschallgeräte, den Gastpatienten-Streit, Syrer und seinen schlimmsten Tauchmoment.
„Krone“: Herr Stadtrat, im Wiener Hitzeaktionsplan der Stadt Wien, Kapitel 1.3, warnen Sie vor der Gefahr der aktuellen Extremtemperaturen: „Hitzewellen sind weltweit die Naturkatastrophe mit den meisten Todesfällen.“ Zu den vulnerablen Gruppen gehören Menschen mit chronischen Erkrankungen, Ältere, Personen mit Behinderungen, Schwangere, Säuglinge. Also jene, die besonders häufig Ihre Spitäler frequentieren. Aber ausgerechnet dort gibt es in vielen Fällen keine Klimatisierung. Wir haben die Temperatur in der Klinik Donaustadt gemessen. 33 Grad im Inneren. Unzumutbar, oder?
Peter Hacker: Unzumutbar ist ziemlich relativ. Dass es grundsätzlich heiß ist, wenn es heiß ist in der Stadt, ist jetzt wirklich nicht überraschend. Wir haben eine Entwicklung der Temperaturen, die in dieser Dimension neu ist. Und alle Maßnahmen, die notwendig sind, haben wir ergriffen, weil wir schon vor Jahren ein riesiges Bauprogramm für unsere Spitäler beschlossen haben. Und da geht es natürlich auch um die Frage des Aufenthaltskomforts und der Temperaturen.
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