An einem alkoholgeschwängerten Abend rastete ein 34-jähriger Venezolaner aus – er schlug und kratzte seinen drei Jahre jüngeren Lebensgefährten, sodass die Polizei alarmiert wurde. Doch der Tobende ließ sich auch von der Exekutive nicht besänftigen und biss bei der Festnahme einen Beamten blutig.
Zu dem Vorfall war es am Freitagabend in Wien-Landstraße gekommen. Nachdem – offenbar reichlich – Alkohol geflossen war, geriet das Paar in Streit. Der ältere der beiden schlug seinem Partner mehrfach gegen Gesicht und Hals. Bei der heftigen Auseinandersetzung gingen auch mehrere Gegenstände in der Wohnung des Opfers zu Bruch.
Auch als die Polizei eingetroffen war, verhielt sich der Venezolaner weiterhin aggressiv. Statt sich vernehmen zu lassen, wollte der 34-Jährige einen Feuerlöscher im Stiegenhaus schnappen. Die Beamten konnten jedoch verhindern, dass der Tobende die potenzielle Waffe an sich reißen konnte.
Mehrere Polizisten für Festnahme nötig
Es kam zu einem Handgemenge: Dabei biss der Venezolaner einem der Beamten so heftig in den Unterarm, dass dieser eine offene, blutende Bissverletzung erlitt. Erst als weitere Kollegen zu Hilfe eilten, konnte der Aggressor schließlich festgenommen werden. Gegen ihn wurde ein Waffen- sowie ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Der verletzte Polizist wurde in ein Krankenhaus gebracht und konnte seinen Dienst anschließend nicht fortsetzen.
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