Keine Ruhe im Grätzel

Süchtige und Rattenplage im Fritz-Imhoff-Park

Wien
27.07.2026 16:00

Dank der Schutzzone und nächtlichen Sperre nutzen zwar weniger Drogenkranke den Park für den Konsum. Da aber die öffentliche Toilettenanlage entfernt wurde, machen sich nun neue Probleme breit.

Im Rahmen des Maßnahmenpakets rund um das Suchthilfezentrum Jedmayer wurde der Fritz-Imhoff-Park in Mariahilf in der Nacht gesperrt, zusätzlich befindet er sich nun in einer Schutzzone.

Seitdem sind zwar noch immer Drogen konsumierende Personen dort anzutreffen, aber zumindest weniger, wie auch Anrainer berichten. Dafür hat sich ein anderes Problem aufgetan.

Ratten werden angelockt
Im Park befand sich eine öffentliche Toilettenanlage von Öklo, die aber auch von Drogenkranken zum Konsum genutzt wurde – also wurde sie unter anderem deswegen entfernt. Und das zeigt bereits Auswirkungen, wie Anrainerin und ÖVP-Bezirksrätin Martina Hammerer schildert: „Der Park ist jetzt mit menschlichen Exkrementen und Papier übersät. Das lockt vor allem in der Hitze zahlreiche Ratten an.“ Und weiter: „Es ist einfach unfassbar, dass sich aufgrund politischer Untätigkeit ein Schutzzonenbereich von einem Kriminalitätshotspot in einen gesundheitsgefährdenden Slum verwandelt hat.“

Neue Sanitäranlage gefordert
Die MA 42 ist bereits ausgerückt und hat Rattenköder ausgelegt, um zumindest diesem Problem Herr zu werden. Der ÖVP ist das zu wenig, sie fordern eine neue Sanitäranlage. Wann und ob eine solche kommt, steht noch in den Sternen.

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