Schock bei Grillfeier
Italien: Wolf greift Kind an, tötet Familienhund
Während eines Grillabends ist es in der Toskana zu einem schrecklichen Zwischenfall gekommen. Ein Wolf drang in den Garten einer Familie ein und griff das zweijährige Kind an. Der Mischlingshund der Familie wurde bei dem Angriff getötet, als er sich zwischen den Buben und das Raubtier stellte.
Unbeeindruckt von der Anwesenheit der Menschen war der Wolf auf das Grundstück in Orbicciano, einem beschaulichen Ortsteil der Gemeinde Camaiore in der Provinz Lucca, eingedrungen. Der zweijährige Sohn der Familie spielte im Garten, während die Eltern alles für eine Grillfeier vorbereitet hatten.
Familienhündin zu Tode gebissen
Die Familienhündin „Destiny“ bemerkte das Raubtier wohl als Erstes, stellte sich dem Wolf in den Weg. Ihren Mut bezahlte die Hündin mit dem Leben, der Wolf fügte ihr bei dem Angriff tödliche Bisswunden an der Kehle zu.
Die Mutter brachte währenddessen den kleinen Buben in Sicherheit, der Wolf attackierte allerdings auch die Frau, fügte ihr mehrere Verletzungen zu, die später im Krankenhaus behandelt werden mussten. Durch die Schreie der Familie wurden Nachbarn alarmiert, gemeinsam gelang es schließlich, das Raubtier zu verscheuchen, berichtet „Südtirol News“ und der „Corriere della Sera“. Das Kind blieb unversehrt.
„Aktives und konsequentes Management“
Der Vorfall sorgt nun einmal mehr für eine Debatte rund um die wachsende Zahl der Wölfe in Italien: „Niemand fordert die Ausrottung des Wolfes, wohl aber ein aktives und konsequentes Management der Bestände“, kommentierte der Nationale Verband zum Schutz der Umwelt und des ländlichen Lebens in einer Stellungnahme. Die Wälder rund um die Ortschaft werden zudem häufig von Wanderern genutzt, in Camaiore will man nun den Abschuss des Tieres beantragen.









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