Jurij Rodionov ist am Mittwoch als letzter verbliebener Österreicher im Einzel beim ATP-Turnier in Kitzbühel ausgeschieden. Der 27-Jährige unterlag dem als Nummer vier gesetzten Argentinier Tomas Etcheverry im Achtelfinale trotz einer klaren Steigerung in Satz zwei 2:6, 6:7(4).
Damit verpasste Rodionov den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale des Heimturniers, nachdem er sich zuvor durch die Qualifikation gekämpft und in Runde eins Landsmann Joel Schwärzler bezwungen hatte.
„Ich habe eineinhalb Sätze überhaupt nicht zu meinem Spiel gefunden, hatte Probleme bei jedem meiner Schläge. Aber ich muss mir selbst ein Lob aussprechen, dass ich nach 2:6 und 1:4 nicht aufgegeben habe. Fast hätte ich Satz zwei noch gewonnen, dann wäre wieder alles offen gewesen“, sagte Rodionov bei Servus TV.
Aufholjagd bleibt unbelohnt
In das erste Duell mit dem Argentinier auf ATP-Ebene erwischte der ÖTV-Akteur einen denkbar schlechten Start. Gleich zu Beginn kassierte er ein Break, während Etcheverry bei eigenem Service keine Schwächen zeigte. Ein weiterer Aufschlagverlust zum 2:5 besiegelte den Satzrückstand.
Hier die Matchstatistik zum Nachlesen:
Durchgang zwei bot zunächst ein ähnliches Bild. Rodionov leistete sich zu viele unerzwungene Fehler und stand bei 1:4 bereits mit dem Rücken zur Wand. Doch der Niederösterreicher kämpfte sich mit den Fans im Rücken zurück ins Spiel, schaffte zwei Breaks und zwang Etcheverry ins Tiebreak. In diesem behielt der favorisierte Argentinier 7:4 die Oberhand.
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