Hitzewellen werden in Zukunft wohl öfter über Niederösterreich rollen. Das ist für die Grünen fix. Sie fordern Gegenmaßnahmen und werfen der schwarz-blauen Landeskoalition Untätigkeit vor. Das will die ÖVP nicht auf sich sitzen lassen.
„Die Hitze ist gekommen, um zu bleiben“, ist Helga Krismer überzeugt, dass das Thermometer auch in Niederösterreich immer öfter weit über 30 Grad klettern wird. Und die Klubobfrau der Grünen ist ebenso überzeugt: „Für die Gesundheit, die Produktivität und unseren Wohlstand wird das zum Problem, wenn wir uns nicht anpassen.“ Jeder wisse, was helfen würde: Schatten und Wasser. „Aber die Landeskoalition will Hitzeperioden einfach aussitzen. ÖVP und FPÖ handeln nicht“, wettert Krismer.
Sieben-Punkte-Plan
Mit ihrem Parteikollegen Georg Ecker präsentiert sie ein Paket von Forderungen, wie das Land „abgekühlt“ werden sollte.
Konter mit Häme
Mit Häme reagiert die ÖVP. „Die Grünen fordern vieles, was die Landesregierung schon umgesetzt hat“, kontert Parteigeschäftsführer Matthias Zauner den Vorwurf der Untätigkeit. Er verweist auf den Bodenbonus, mit dem bereits 45 Gemeinden bei der Entsiegelung von Flächen unterstützt werden. Zudem seien derzeit 50 Projekte zur Renaturierung von Gewässern am Laufen. Zauner abschließend: „Natürlich begrüßen wir, wenn Helga Krismer konstruktiv mitarbeiten will.
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