Nach der Rettung der Karkogelbahn in Abtenau müssen jetzt noch die Gläubiger abstimmen. Man trifft sich ein weiteres Mal bei Gericht. Ein Sommerbetrieb ist heuer aber mehr als unwahrscheinlich.
Es dürfte nur noch eine Formsache sein: Die Pleite der Karkogelbahn in Abtenau wird heute, Mittwoch, aber noch einmal bei Gericht Thema. Die knapp 60 Gläubiger müssen über den Sanierungsplan abstimmen. „Wir gehen von einer breiten Zustimmung aus“, meint Michael Grünauer, der Masseverwalter Markus Stranimaier vertreten wird.
Zur Erinnerung: Nachdem die Bahn in die Pleite geschlittert war, scheiterten Sanierungspläne von Raiffeisen beinahe an dem Veto eines Grundeigentümers. Schlussendlich kam es doch noch zu einer Einigung.
Wir rechnen damit, dass die Zustimmung durch die Gläubiger groß sein wird. Dann beginnt rasch die Abwicklung und Raiffeisen kann an den Neustart gehen.

Michael Grünauer, Masseverwalter
Bild: Kanzlei Kreuzberger, Stanimaier, Vogler und Grünauer
4,5 Millionen Euro der Forderungen wurden bereits anerkannt. Von insgesamt 57 Anmeldungen muss nur eine einzige noch geprüft werden. Eine 20-prozentige Quote der Forderungen (großteils offene Rechnungen) wird geboten. Größter Gläubiger ist Raiffeisen selbst. Grünauer rechnet damit, dass alles schnell abgewickelt wird und das Geld in rund zwei Wochen ausgezahlt werden kann.
Zeit für Sommerbetrieb in diesem Jahr wohl zu knapp
„Der Sommerbetrieb wird sich so aber nicht ausgehen“, meint Grünauer. Die Sommerrodelbahn wurde zwar in Schuss gebracht und sei eigentlich startklar, wie Masseverwalter Stranimaier zuletzt meinte. Ein Betrieb im heurigen Sommer wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht ausgehen. Raiffeisen muss das Lift-Team neu aufstellen.


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