Firma stellt sich taub

Kunde wartet vergebens auf Cashback-Erstattung

Ombudsfrau
20.07.2026 13:34
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Von Ombudsfrau

Im Rahmen einer Cashback-Aktion sollte ein Wiener für den Kauf eines teuren Kaffeevollautomaten Geld zurückerhalten. Die Firma stellt sich aber seit Monaten taub.

Bereits im November 2025 hat Rudolf E. die Maschine erworben. Den Kauf hat er sich gut überlegt. Da der Vollautomat vergünstigt angeboten wurde und zusätzlich 200 Euro aus der Cashback-Aktion winkten, hat er schließlich zugeschlagen. „Das Gerät kostet normalerweise 1499 Euro und war um 1049 Euro im Angebot. Da ich noch 200 Euro zurückerhalten sollte, tätigte ich den Kauf, da der Effektivpreis damit bei 849 Euro lag“, so der Wiener. 

Unterlagen erneut eingereicht – doch Geld kam trotzdem nicht
Doch der Anbieter bzw. Hersteller Kitchenaid lässt mit der Auszahlung Zeit. „Zunächst erhielt ich per E-Mail die Bestätigung, das Cashback sei unterwegs. Im Jänner hieß es, ich müsse mich bis Ende Februar gedulden“, schildert Herr E. weiter. Danach wurde ihm mitgeteilt, dass die Referenznummer nicht stimme. 

„Daraufhin habe ich alle Unterlagen erneut eingereicht und es wurde mir eine schnellstmögliche Lösung in Aussicht gestellt“. Offenbar hat Kitchenaid aber eine andere Auffassung davon, was „schnellstmöglich“ bedeutet. Bis heute ist nichts passiert. 

Firma reagiert nicht
Auf mehrere Anfragen der Ombudsfrau hat das Unternehmen nicht reagiert. Man darf sich fragen, warum eine renommierte Firma so vorgeht. Kundenfreundlich ist das jedenfalls nicht.

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