Spätestens durch seinen Ausraster nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 nach Verlängerung) hat sich Leandro Paredes in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit katapultiert. Dabei ist es nicht der erste Eintrag, der sich in der Skandal-Akte des Argentinien-Routiniers findet ...
Der Moment des jüngsten Paredes-Eklats: Spaniens Fußballstars fielen sich nach dem 1:0-Sieg nach Verlängerung in die Arme. Doch plötzlich wurde es wild: Paredes war richtig sauer, stieß Eric Garcia um und packte ihn dann auch noch am Hals. Als Gavi seinem Teamkollegen zu Hilfe eilte, riss der Argentinier den nächsten Spanier zu Boden.
Argentiniens Coach Lionel Scaloni ging vehement dazwischen und verhinderte damit womöglich noch Schlimmeres. Meldungen über eine Rote Karte für Parades wurden durch die offizielle FIFA-Matchstatistik nicht bestätigt. Was aber bleibt, ist das Entsetzen in der Fußball-Welt über das skandalöse Verhalten des Routiniers. Aber es ist nicht das erste Mal, dass er unangenehm auffällt.
Zeigte sich auch als schlechter Gewinner
Bei der WM 2022 sorgte er etwa auf dem Weg zum WM-Titel für gleich mehrere Skandale. Im Viertelfinale gegen die Niederlande schoss er etwa nach einem Foul den Ball mit voller Wucht in Richtung gegnerische Bank. Es folgte eine Rudelbildung und 15 Gelbe Karten wurden verteilt.
Damit nicht genug, nach dem Sieg im Elfmeterschießen verhöhnte er auch noch die enttäuschten Niederländer. Vergleichbares passierte bei dieser WM nach dem Sieg im Halbfinale gegen England. „Die Falklandinseln gehören zu Argentinien. Sie werden immer zu Argentinien gehören“, lachte er angesprochen auf ein umstrittenes Transparent, das die Argentinier präsentiert hatten. Damit goss er nach der Niederlage zusätzliches Öl ins Feuer.
Arroganzanfall gegen Brasilien-Star
In der WM-Qualifikation machte Paredes wiederum mit einem Arroganzanfall auf sich aufmerksam. Nach dem 4:1-Sieg gegen Brasilien schrie er seinen Gegenspieler Rodrygo an: „Ich habe zwei Copa Americas und eine Weltmeisterschaft gewonnen – und du nichts.“
Und selbst vor Teamkollegen und dem argentinischen Fußball-Idol Lionel Messi macht der 32-Jährige keinen Halt. 2021 hatten die beiden drei Monate keinen Kontakt mehr, nachdem Paredes nach einem Sieg seines damaligen Teams Paris Saint-Germain gegen Messis Barcelona öffentlich abfällig über die Barca-Spieler gesprochen hatte. Mit Messi konnte er die Wogen wieder glätten – in der Fußballwelt wird er aber wohl kaum mehr Sympathien für sich gewinnen können.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.