1500 Florianis aus 17 Nationen werden sich in der kommenden Woche in der burgenländischen Landeshauptstadt um den Weltmeistertitel matchen. Eine logistische Herausforderung, die schon im Vorfeld bewältigt ist.
Von 22. bis 26. Juli wird Eisenstadt zum internationalen Treffpunkt der Feuerwehrwelt. Rund 1500 Florianis aus 17 Nationen kämpfen bei dem CTIF-Bewerb um den Weltmeistertitel. Insgesamt werden mehr als 3000 Gäste erwartet. Die Vorbereitungen sind auf der Zielgeraden, wie Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter und Organisationsleiter Harald Nakovich sowie der Eisenstädter Bürgermeister Thomas Steiner versichern.
Austragungsort der Bewerbe ist die Leichtathletik-Arena, die mit ihrer top Infrastruktur, der Nähe zum Bahnhof und ausreichend Parkplätzen ideale Bedingungen für das Großereignis bietet.
Insgesamt treten 127 Wettkampfgruppen gegeneinander an. Hinter den Kulissen wird ein großes Organisationsteam für einen reibungslosen Ablauf sorgen: Mehr als 300 freiwillige Helfer aus allen Bezirken des Burgenlandes arbeiten, gemeinsam mit Behörden, Einsatzorganisationen und zahlreichen Partnern an der Durchführung dieser Weltmeisterschaft.
Teamgeist und gelebtes Ehrenamt im Einklang
Neben den sportlichen Höchstleistungen – wer schafft es am schnellsten, eine perfekte Löschleitung aufzubauen – wartet auf die Besucher auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Geplant sind eine feierliche Eröffnung, Ausstellungsflächen, Gastronomie sowie eine große Siegerehrung zum Abschluss.
„Dass wir die Feuerwehr-Weltmeisterschaft in Eisenstadt ausrichten dürfen, ist eine große Ehre. Diese Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, was Teamgeist, Professionalität und gelebtes Ehrenamt leisten können“, betont Nakovich.
„Gemeinschaftsprojekt der Stadt“
Auch Ortschef Steiner ist schon Feuer und Flamme. „Eisenstadt ist stolz, Gastgeber der Feuerwehr-Weltmeisterschaft 2026 zu sein. Was mich dabei besonders freut, ist, dass dieses Projekt längst zu einem Gemeinschaftsprojekt unserer gesamten Stadt geworden ist. Vom Landesfeuerwehrverband über unsere Einsatzorganisationen bis hin zu Schulen und vielen engagierten Partnern – alle ziehen an einem Strang und leisten ihren Beitrag, damit sich unsere Gäste aus aller Welt in Eisenstadt willkommen fühlen“. Ein sichtbares Zeichen dafür ist eine von Schülern der HTL Eisenstadt kunstvoll gefertigte Feuerschale, in der während der Spiele das Licht lodern wird.
Kochen für 1700 Personen
Eine Herausforderung ist auch die Verpflegung der Teilnehmer. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und dem Bezirksfeuerwehrkommando Mattersburg werden täglich rund 1700 Personen versorgt. Dabei setzt man bewusst auf regionale Lebensmittel und Qualität. Verkocht wird ausschließlich Fleisch mit dem AMA-Gütesiegel.
Lorenz Prünner
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