Der Denkmalschutz und dicke Mauern bringen viele Herausforderungen bei der Sanierung von alten Gebäuden. Die Mieter im ehemaligen Seniorenwohnhaus Nonntal auf dem Salzburger Krauthügel können davon ein Lied singen ...
„Sanieren statt demolieren“, dieses Motto liegt in der Bauwirtschaft im Trend. Immer öfter sollen alte Mauern erhalten werden, um Rohstoffe und Geld zu sparen. Wird der Erhalt alter Mauern aber nur halbherzig umgesetzt, drohen neue Probleme. Die „Krone“ berichtete zuletzt über zahlreiche Herausforderungen, mit denen die Mieter im ehemaligen Seniorenwohnhaus Nonntal zu kämpfen haben.
Fehlende Jalousien aufgrund des Denkmalschutzes, hohe Heizkosten wegen großer Allgemeinflächen und dazu eine großzügige Gartenanlage, deren Betreuung die Bewohner der geförderten Mietwohnungen bezahlen müssen, sind nur ein Teil der Sorgen im 130 Jahre alten Gebäude.
„Denkmalgeschützte Gründerzeithäuser sind sehr schwierig zu sanieren. Die dicken, alten Mauern saugen die Energie auf, eine neue Außendämmung ist oft nicht möglich“, sagt der Salzburger Architekt Michael Strobl, der schon zahlreiche Sanierungen umgesetzt hat.
Neben den Jalousien gab es beim ehemaligen Seniorenwohnhaus Nonntal nach der Sanierung im Jahr 2022 auch keine neuen Fenster. Diese wären auch im Einklang mit dem Denkmalschutz möglich, es scheiterte aber wohl an den zu hohen Kosten. Der Bau am Krauthügel beherbergt jetzt 77 geförderte Mietwohnungen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.