Standesgemäß sollte die Unterkunft für einen Festspiel-Besucher schon sein. Dass für elitären Service mehrere Tausend Euro pro Nacht fällig werden, stört Gutbetuchte nicht. Die „Krone“ weiß, wer sich diesen Luxus heuer im Sommer leisten will.
Knapp bei Kasse sollte nicht sein, wer in diesem Sommer einen Besuch der Salzburger Festspiele plant. Zumindest, wenn man in einem der Luxushotels absteigen möchte. Rund 15.000 Euro müssen etwa für ein Zimmer im Rosewood Hotel Schloss Fusch eingerechnet werden – pro Nacht! Dafür bekommt man aber auch quasi ein neues Zuhause. Knapp 250 Quadratmeter sind die exklusiven Chalets mit Seeblick groß. Ein eigener Butler steht dafür 24 Stunden bereit. Auch ein eigener Garten mit Seezugang ist inkludiert.
Selbstverständlich ist auch für eine angenehme Anreise gesorgt. Vom hauseigenen Helikopterlandeplatz gelangt man in wenigen Minuten in die gemütliche Suite. In ein paar Wochen soll sich unter anderem die deutsche Drogerie-Chefin Anita Müller diesen Service genehmigen.
Auch im Hotel Schloss Mönchstein wird Luxus großgeschrieben. Sogar so groß, dass es in der Tiefgarage Kristallluster und einen roten Teppich gibt. Der erste Eindruck bei der Ankunft macht schließlich viel aus. In der größten und edelsten Suite des Hauses nächtigten in der Vergangenheit unter anderem schon Hollywoodstar Tom Cruise und „Wetten, dass“-Ikone Thomas Gottschalk. Wer es ihnen gleichtun will, sollte 3500 Euro pro Nacht einplanen.
Vorrangig bei hochkarätigen Gästen aus der Politik ist das Hotel Sacher beliebt. Die direkte Stadtlage und die kurzen Wege in die Hofstallgasse zu den Festspielen sind ein Pluspunkt des Hauses. Für die „Sky Suite“ mit Dachterrasse werden rund 7000 Euro pro Nacht fällig.
Fast schon günstig erscheint dagegen das Hotel Friesacher. Rund 500 Euro werden dort für eine Junior-Suite fällig. Kein Wunder, dass sich das familiengeführte Anifer Hotel in den vergangenen Jahren zum Stammhotel vieler Festspielbesucher gemausert hat.
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