Mit einer Schiffsausfahrt auf den Wörthersee eröffnete der neue Landeshauptmann Daniel Fellner die Präsentation der Breitensportveranstaltung „Schwimmen statt Baden“, die am 26. Juli in Klagenfurt zum 16. Mal stattfindet. Das Land fördert das ganze Jahr Schwimmkurse. Kärnten ist das Land der Seen.
Alt-Landeshauptmann Peter Kaiser war ein großer Mentor der Aktion „Schwimmen statt Baden“, legte auch jährlich die 1200 Meter schwimmend zurück. Heuer übernimmt erstmals der neue Landeschef Daniel Fellner das Steuer bei der Veranstaltung. Mit einer kurzen Ausfahrt auf den Wörthersee eröffnete er am Montag die Präsentation der Breitensportveranstaltung „Schwimmen statt Baden“, die heuer bereits zum 16. Mal stattfindet. Zum dritten Mal ist das Strandbad Klagenfurt Austragungsort der beliebten Veranstaltung, bei der Hobbyschwimmer den Wörthersee auf einer rund 1.200 Meter langen Strecke durchqueren.
Schwimmen ist für Kinder wichtig
Fellner nutzte die Präsentation, um auf die Bedeutung des Schwimmens aufmerksam zu machen. „Vor allem für Kinder ist Schwimmen eine wichtige Fähigkeit. Ertrinken zählt zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern. Deshalb fördert das Land Kärnten Schwimmkurse besonders intensiv“, betonte der Landeschef.
Mit seinen insgesamt 1270 Seen biete Kärnten ideale Voraussetzungen, um früh schwimmen zu lernen und sich sicher im Wasser zu bewegen. Gleichzeitig appellierte Fellner an die Eigenverantwortung der Teilnehmer. Die 1200 Meter lange Strecke sei durchaus anspruchsvoll. „Das Mitführen einer Schwimmboje ist eine gute Entscheidung“, erklärte er. Die Sicherheitsbojen können für die Veranstaltung ausgeliehen oder auch gekauft werden und erhöhen die Sichtbarkeit der Schwimmer im Wasser.
Kärnten statt Wien klar aus
Die Zahlen würden den Erfolg dieser Bemühungen unterstreichen: Rund 5000 Kinder nehmen in Kärnten jährlich an den vom Land unterstützten Schwimmkursen teil. Zum Vergleich verwies Fellner auf Wien, wo trotz der fast viermal so hohen Einwohnerzahl etwa 1000 Kinder an vergleichbaren Kursen teilnehmen. „Das zeigt einmal mehr, dass Kärnten das Land der Seen ist“, sagte der Lavanttaler.
Die Veranstaltung richtet sich bewusst an den Breitensport. Nicht Spitzenleistungen stehen im Mittelpunkt, sondern die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis auf dem Wörthersee. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Einsatzkräfte der Österreichischen Wasserrettung, die die gesamte Strecke begleiten. Die Teilnehmer werden zunächst mit der Wörthersee Schifffahrt zum Startpunkt zwischen Maiernigg und dem Schrottturm gebracht und schwimmen anschließend in einem eigens gesperrten Schifffahrtskorridor zurück ins Strandbad Klagenfurt.
Seit der Premiere im Jahr 2009 hat sich „Schwimmen statt Baden“ zu einer fixen Größe im Kärntner Veranstaltungskalender entwickelt. Die Teilnehmerzahlen schwankten im Laufe der Jahre. Den bisherigen Höchstwert erreichte die Veranstaltung 2019 mit rund 750 Schwimmern.
Voranmeldung bis 23. Juli
Heuer fällt das Teilnehmerfeld etwas kleiner aus. Da nur ein Schiff für den Transport zum Startpunkt eingesetzt werden kann, ist die Zahl der Starter auf 270 begrenzt. Darum ist eine Voranmeldung bis 23. Juli möglich. Im kommenden Jahr sind dann wieder zwei Schiffe im Einsatz sein, wodurch sich auch die mögliche Teilnehmerzahl verdoppeln könnte.
Die Veranstalter hoffen dennoch auf eine große Resonanz. „Die Kombination aus sportlicher Herausforderung, eindrucksvoller Naturkulisse und hoher Sicherheit macht ,Schwimmen statt Baden´ seit mittlerweile 16 Jahren zu einem besonderen Erlebnis für Freizeitsportler“, sagt Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.