Mehrkämpferin Chiara Schuler war megahappy nach ihrem ersten 6000er im Siebenkampf, den sie am vergangenen Wochenende bei den Landesmeisterschaften in Lustenau geholt hatte. Am ersten Tag war „Kiki“ dabei komplett entspannt, dann aber nervös wie nie zuvor.
„Alle haben sich gefreut, das war wirklich ein sehr schönes Gefühl!“, sagte Chiara Schuler einen Tag, nachdem sie bei den Mehrkampf-Landesmeisterschaften in Lustenau erstmals in ihrer Karriere die 6000-Punkte-Marke durchbrochen hatte. Aber was machte denn den Unterschied für „Kiki“? „Am ersten Tag war ich völlig entspannt, dann sind die Leistungen von selbst gekommen“, erzählte die Hörbranzerin, „gleich eine persönliche Bestleistung bei den Hürden, das war ein super Start.“ Mit vielversprechenden 3506 Punkten nach vier Bewerben beendete sie Tag eins.
„Aber am Sonntag war ich dafür so nervös wie nie“, gestand Schuler, „ich habe gewusst, dass es möglich ist, aber es musste alles passen.“ Beim Weitsprung verlor sie ein paar Punkte. „Aber damit habe ich gerechnet.“ Beim Speerwurf und über die 800 Meter legte sie dann aber wieder zu. Blieb aber bis am Ende selbst im Ungewissen. „Ich habe meine Punkte nie nachgerechnet, ich wollte es nicht wissen“, sagte Schuler, „gleich nach dem 800er bin ich zu meiner Familie und meinen Freunden. Und irgendwann hat dann jemand von der Tribüne heruntergerufen, dass es über 6000 sind und alle haben gejubelt!“ 6003 waren es genau. Samt der Erkenntnis, dass es gar nicht viele Bestleistungen gebraucht hat, nur eine. „Zum Glück ist es so. Es ist noch viel möglich“, so Schuler, „hoffentlich gehen jetzt die nächsten 6000er einfacher!“
Rekord anvisiert
Weiter geht es für die Ländle-Athletin in zwei Wochen mit den Einzel-Staatsmeisterschaften. „Da schaffe ich ja vielleicht noch den Landesrekord über die 100 Meter Hürden, da hat mir in Lustenau nur eine Hundertstelsekunde gefehlt!“
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