Offensivmann Patrick Greil, der in der vergangenen Saison der stärkste Spieler der Altacher war, fühlt sich im Ländle wohl. Für einen Wechsel müsste für den Salzburger darum viel passen. Auf der sicheren Seite sind die Rheindörfler aber dennoch nicht – Greil spielte sich in den Fokus größerer Klubs, die Transferfrist dauert zudem noch lange.
Nach einigen komplizierten Jahren bei Sandhausen wechselte Kicker Patrick Greil im vergangenen Jahr nach Altach. Und für die Vorarlberger erwies sich der Salzburger als absoluter Goldgriff. Denn auch dank seiner überragenden Leistungen kamen die Rheindörfler bis ins Cup-Finale und schaffte in der Bundesliga das Ziel Klassenerhalt. Der 29-Jährige erzielte 15 Tore und lieferte sechs Vorlagen.
Ein Wechsel zu einem größeren Klub im Sommer wäre daher alles andere als eine Überraschung. Aber: „Ich habe kein Bedürfnis, mich zu verändern, denn ich spüre viel Vertrauen von Altach und werde dort wertgeschätzt. Ich fahre jeden Tag gerne ins Training und habe Spaß am Fußball. Für einen Wechsel müsste daher schon wirklich viel passieren“, bekennt sich Greil zum Verein aus dem Ländle.
Die eine oder andere lose Anfrage aus dem Ausland hätte es zwar gegeben, doch etwas richtig Konkretes war nicht dabei. Zudem fühlt sich der Salzburger mit seiner Familie im Westen Österreichs ohnehin pudelwohl. „Wir wissen schon, wie schön wir es hier haben. Es gibt nicht viele Orte, die zum Leben so toll sind. Das spielt für mich schon auch eine große Rolle“, sagt der Mittelfeldspieler im Gespräch mit der „Krone“.
„Sind auf gutem Weg“
Mit seinen Altacher Teamkollegen befindet er sich derzeit mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison, zuletzt gab es eine knappe 1:2-Testspielniederlage samt Greil-Treffer gegen den ehemaligen deutschen Bundesligisten FC Heidenheim (mit dem Eugendorfer Paul Tschernuth im Tor) und einen 1:0-Sieg gegen Super League-Aufsteiger FC Vaduz.
Froh ist der ehemalige Anif-Spieler, dass Altach die wichtigsten Stützen für die kommende Saison halten konnte. Auch deswegen ist Greil guter Dinge, dass man am Ende erneut den Klassenerhalt bejubeln kann. „Wir müssen uns in einigen Bereichen mit Sicherheit noch etwas steigern, aber ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
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