Am Samstagabend kam es im Gemeindegebiet von Frastanz in Vorarlberg in einem schwer zugänglichen Bereich unterhalb der Gurtisspitze zu einem Waldbrand. Dank des raschen und koordinierten Einsatzes von Feuerwehr und Polizeihubschrauber konnte das Feuer noch am selben Abend gelöscht werden.
Rauchwolken unterhalb der Gurtisspitze sorgten am Samstagabend gegen 18 Uhr für einen Feuerwehreinsatz. Auf einem Seitengipfel, rund 100 Meter unterhalb des Hauptgipfels, war in einem dünn bewaldeten Gebiet ein Feuer ausgebrochen. Da die Brandstelle zu Fuß nicht erreichbar war, mussten die Löscharbeiten komplett aus der Luft organisiert werden. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von rund 70 Quadratmetern aus. Die Brandbekämpfung gestaltete sich für die Einsatzkräfte als besondere Herausforderung, denn das Feuer hatte sich bereits tief in das Wurzelwerk des Waldbodens hineingefressen.
„Brand aus“ nach dreieinhalb Stunden
Für die Brandbekämpfung flog der Polizeihubschrauber „Libelle“ gemeinsam mit sechs speziell geschulten Feuerwehrkräften mehrere gezielte Löschflüge über dem betroffenen Hang, um die Glutnester zu ersticken. Die Bemühungen zeigten rasch Wirkung: Gegen 21.30 Uhr konnte die Einsatzleitung schließlich offiziell „Brand aus“ melden.
Insgesamt stand ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz: 40 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Gurtis, Frastanz und Nüziders waren mit sieben Fahrzeugen vor Ort, um die Logistik und die Koordination mit der Hubschrauber-Besatzung zu übernehmen. Die genaue Ursache für den Ausbruch des Brandes ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
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